In der letzten Zeit machen wir uns bei der Wald und Wiese Holding viele Gedanken zu diesem Thema. Daher fand ich das Gespräch zwischen Tarek und Roland Berger in der Wirtschaftswoche vor ein paar Wochen äußerst interessant. Als der Redakteur der altehrenwürdigen Beraterlegende die Frage stellte, was er anders machen würde, wenn er heute gründen würde, antwortete er, er würde „eine Mischung aus Beratung und Beteiligungsgesellschaft wählen, um zum Beispiel Start-ups oder Restrukturierungen zu finanzieren.“ Darauf Tarek: „So macht das auch die Beratungsfirma eTribes, bei der ich Gesellschafter bin.“ Und darauf Berger: „Da bin ich ja erleichtert. Offenbar habe ich trotz meines fortgeschrittenen Alters noch das richtige Gespür für die Zeit.“
Kategorie: Entrepreneur Radar
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Bundesanzeiger 2.0 oder Stalking für Firmen
Den Begriff Digitalkaufmann habe ich mir damals als Blogger-Pseudonym nicht nur deswegen einfallen lassen, weil es lustig klingt – sondern auch, weil ich finde, dass sich auch im digitalen Zeitalter die traditionellen Tugenden und Verpflichtungen eines ehrbaren Kaufmannes mitnichten erübrigt haben. Für einen guten Kaufmann hat es sich beispielsweise seit jeher gehört, sich über potenzielle Geschäftspartner gründlich zu informieren, damit man bei der Kontaktaufnahme weiß, mit wem man es zu tun hat. Globale Geschäfte in Echtzeit machen eine umfassende Auskunft heute nicht unwichtiger, sondern für alle Stakeholder noch viel relevanter. Egal ob Geschäftsbeziehung, zukünftiger Arbeitgeber oder Konkurrent – mehr über die Unternehmen und die dahinter stehenden Personen zu erfahren ist immer wertvoll.
Zu Zeiten der holzgetäfelten Kontorräume in schiefen Fachwerkhäusern führten Geschäftsleute, die neu in Hamburg waren, Empfehlungsschreiben mit sich. Und schon immer haben sich Gesprächspartner bei Dritten vertraulich nach dem Ruf ihres Gegenübers erkundigt. Im 19. und 20. Jahrhundert entwickelten dann die Geschäftswelt und die Zentralstaaten Instrumente, die dazu dienten, Hochstaplern und Serienpleitiers das Leben schwer zu machen. So gibt es heutzutage Firmenpflichtveröffentlichungen, die in Zeitungen und/oder dem Bundesanzeiger, dem Handelsregister usw. erscheinen müssen.
Der Gedanke ist nach wie vor gut: Finanzdaten, Inhaberstrukturen, usw. sollen alles transparent dargelegt werden. Die Ausführung ist allerdings – nett ausgedrückt: etwas in die Jahre gekommen. Wer schon versucht hat, den Bundesanzeiger für die Informationssuche zu benutzen, wird wissen, dass es nach allem anderen als nach Transparenz aussieht. Der Verlag Bundesanzeiger hat genau wie die Handelskammern, oder der öffentliche Rundfunk, über Jahre hinweg erfolgreich den Kundennutzen an zweite Stelle delegieren können, weil es sich um eine Pflichtveranstaltung handelt. Als Geschäftsmann auf der Suche nach Information (also: als Kunde) hat man daher nicht selten das Gefühl, man könnte genauso gut eine Auskunftei beauftragen – oder glatt einen zwielichtigen Trenchcoat-tragenden Detektiven samt belegter Raucherstimme, ollem 80er-Jahre-Mercedes und übergroßem Aktenkoffer.
Deswegen bin ich – wie so viele – ein großer Fan von Northdata. Das Angebot ist Deutschlands beliebtestes Portal für Firmeninformationen, denn es verarbeitet Firmenpflichtveröffentlichungen mit Methoden der Big-Data und der künstlichen Intelligenz, um sie zugänglicher und aufschlussreicher zu gestalten. Vor allem ist Northdata da zur Stelle, wo wir alle heutzutage nach Informationen über alles suchen: in den Suchergebnissen bei Google & Co. ganz weit oben. Kein Wunder, dass selbst Finanzbeamte regelmäßig da zugreifen, statt den eigenen, mühsamen Dienstweg zu gehen oder den Web-1.0-illgen Auftritt bundesanzeiger.de zu nehmen. Zumal sich die Daten von Northdata maschinell weiterverarbeiten und sogar hübsch visualisieren lassen.
Da hätte ein Kaufmann alten Schlages sicher ebenfalls zugegriffen (wenn es denn damals neben den Kupferröhren für Wasserhähne, durch die Aale schwammen, auch Kupferleitungen des Internets gegeben hätte…). Ja, mir gefällt diese neue Herangehensweise an eine uralte Idee so gut, dass ich dazu glatt ein Interview mit dem Gründer von Northdata Frank Felix Debatim geführt habe, um mehr darüber zu erfahren. Viel Spaß bei der Lektüre!
Was hat zur Entwicklung von North Data geführt? Und was war am Bundesanzeiger falsch?
Der Bundesanzeiger ist eine digitaler Friedhof für Firmenveröffentlichungen: Um einen wirklichen Überblick zu den Finanzdaten der letzten Jahre einer bestimmten Firma zu bekommen, kann man einen BWL-Studenten zwei Tage davor setzen. Bei uns gibt es das alles – und viel mehr – mit einem Mausklick. Wir verdichten die Informationen und zeigen das Wesentliche auf einen Blick. Einfach und verständlich für jeden. Daher haben wir auch so viele Visualisierungen.
Wozu benutzen Privatanwender bzw. Professionals eure Daten?
Uns nutzen viele Fintech-Startups: ich glaube, insbesondere wegen des unkomplizierten und leistungsfähigen API. Unsere echte Stärke ist die interaktive Recherche: Das ist insbesondere spannend für Corporate-Finance-Dienstleister, B2B und Key Account Vertrieb, Kanzleien, Wirtschaftsprüfer, Unternehmensberater. Aber auch die Steuerfahndung und das Bundesamt für Finanzen gehören zu unseren eifrigsten Nutzern.
Wie verdient ihr Geld damit? Was ist euer Geschäftsmodell?
Wir bieten einen Premium Service an. Die Premium-Nutzer unserer Website bekommen zusätzliche Informationen und Funktionen, die nicht auf der öffentlichen Website zu finden sind, wie z.B. ausführliche Finanzdaten, und eine sehr leistungsfähige Suche, bei der man Firmen geographisch, nach Branchen, finanziellen Kennzahlen und Ereignissen filtern kann.
Unsere zweite Säule ist der Data-Service. Über ein leistungsfähiges API können Kunden unsere Daten und Visualisierungen in ihre Software integrieren. Manche Kunden haben die Daten auch lieber komplett in der eigenen Datenbank, für diese bieten wir einen Export im Quartals-Abo an.
Wie viele seid ihr und wo findet die Entwicklung statt?
Wir sind nur ein kleines Team, und arbeiten in Hamburg und Berlin vom Home-Office aus. Ich glaube, deutsche Startups setzen in der Entwicklung zu sehr auf Masse statt auf Klasse. Instagram hatte gerade den dritten Entwickler eingestellt, als sie von Facebook übernommen wurden. Das ist unser Vorbild.
Wie plant ihr das Tool bekannt zu machen? Bieten doch Bloomberg, Factset, Reuters etc. bereits eine Vielzahl von ähnlichen Services für Unternehmenskunden an, oder?
Wenn man auf Google Informationen zu deutschen Firmen sucht, findet man North Data! Nicht immer auf Platz Eins, aber immer öfter.
Veröffentlicht ihr etwas zu euren Kennzahlen (Datensätze, User, Umsätze usw.)?
Ich schäme mich fast das zu sagen, aber ich schaue nur selten auf Kennzahlen. Und auch nicht auf die Konkurrenz. Wichtig ist mir unser Produkt und das Feedback, was wir dazu erhalten. Andere in dem Markt bauen Produkte, mit dem sie ihre Nutzer maximal schröpfen können. Wir bauen ein Produkt, wie ich es selbst gerne nutzen würde. Was ich schon kennzahlenmäßig sagen kann: Seit Mitte 2017 sind wir profitabel.
Woher bezieht ihr eure Daten und wie haltet ihr die aktuell?
Es gibt nur ganz wenige „originäre“ Datenquellen. Die meisten Anbieter von Firmeninformationen kaufen Daten von anderen Anbietern ein. Irgendwo am Ende der Kette – ich glaube, in Indien – werden sie manuell zusammengestellt, und dann in Deutschland ergänzt: zum Beispiel durch Recherche von lokalen Büros.
Wir aber generieren die Daten komplett selber, durch Analyse der Pflichtveröffentlichungen der Firmen im Bundesanzeiger, Handelsregister und Insolvenzregister. Dieser Prozess ist vollautomatisiert. Das hört sich einfach an, ist es aber nicht! Die Veröffentlichungen werden nämlich von Menschen geschrieben, von Geschäftsführern, Steuerberatern, Notaren. Um das maschinell auszuwerten, benötigt man leistungsfähige Software, die an die Grenzen dessen geht, was auf dem aktuellen Stand der Technik möglich ist.
Gefühlt bezieht ihr euch viel auf Amtsgerichtsdaten – das heißt: Ihr achtet auf Geschäftsführer usw., aber weniger auf die Gesellschafterstruktur. Wie wollt ihr perspektivisch Northdata mit den weiteren Daten anreichern, die zur Analyse von Unternehmen spannend sind?
Die Gesellschafterdaten rückt das Handelsregister nur gegen Bezahlung heraus. Wir hätten sie wahnsinnig gerne, aber es rechnet sich unter dem Strich nicht. Allerdings gibt es in den Jahresberichten noch viel Informationen, die wir noch nicht auswerten, also zur Konzernstruktur, zum Aufsichtsrat, zur Vergütung, und vieles mehr. Das wird alles früher oder später kommen, ergänzt durch attraktive Visualisierungen.
Welches Feedback habt ihr bisher zur Datenqualität aus dem Markt erhalten?
In Podiumsdiskussionen wird oft der Vergleich gezogen zwischen manuell und automatisch gewonnen Firmendaten. Beide haben Stärken und Schwächen. Keines der Verfahren liefert 100% korrekte Daten. Aber unsere Qualität ist bereits mindestens gleichwertig, und die Aktualität ist bei der automatischen Verarbeitung natürlich deutlich höher.
Wie seid ihr auf die – meiner Meinung nach brillante, alleinstellungsmerkmaltaugliche – graphische Darstellung von Vernetzungen zwischen Firmen gekommen?
Die Panama Papers! Wir wollen ja Firmendaten mit Leben füllen – und die Vernetzungen und Verflechtungen zwischen Firmen und Personen ist das spannendste in der Wirtschaft überhaupt. Das schwierige an der Netzwerkdarstellung ist die Auswahl. Viele Firmen haben massenweise Querverbindungen. Welche davon sind die relevanten? Da steckt sehr viel Arbeit drin.
–> Zu guter letzt gibt es für die fleissigen Leser auch noch eine Belohnung nämlich 50% Discount auf den ersten Monat mit dem Code: „DIGITALKAUFMANN“
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borek.digital – „Machen wir mal“ – Ein Accelerator Programm aus Braunschweig
Wie bekomme ich heutezutage als Unternehmen die passenden Leute zu mir, wenn ich nicht in den digitalen Hubs wie Berlin, Hamburg oder München sitze? Richard Borek, von Richard Borek GmbH & Co. KG und sein Team, haben sich genau dieser Problematik gestellt und unter dem Motto „Machen wir mal“ das Accelerator Programm borek.digital in Braunschweig ins Leben gerufen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Es gibt jungen Leuten vor Ort die Chance ihre Startup Ideen vorzustellen, genauer zu durchdenken und bestenfalls auch noch umzusetzen. Ich selbst habe mir als Teil der Jury des letzten Startup-Weekends ein Bild machen dürfen. Erfahrt hier selbst, was da in Braunschweig auf die Beine gestellt wurde.
- borek.digital – Startup Weekend (ab 1:45)
- borek.digital – Accelerator Programm (ab 7:39)
- Welche Unterstützung/Beschleunigung bietet das Programm (ab 9:02)
- Braunschweig als Standort mit der TU Braunschweig (ab 12:20)
- Anzahl Gründerinnen vs. Gründer in Braunschweig (ab 20:30)
- Abschluss und bereits entstandene Gründungen (ab 24:40)
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Influencer wird Hersteller – Niklas Heinen von 100TAUSENDLUX Group
Eigentlich repräsentieren Influencer die Produkte und Marken anderer Unternehmen. Joana Heinen jedoch hat aus ihrer Arbeit als Influencerin heraus mit ihrem Team eigene Produkte und Marken entwickelt. Zusammen mit ihrem Mann Niklas Heinen gehört ihr die 100TAUSENDLUX Group. Im Gespräch mit Niklas haben wir uns unter anderem ihre Marke odernichtoderdoch einmal genauer angeschaut.
- Influencer von eigenen Produkten vs. Fremdprodukten (ab 2:19)
- Produktaufbau über Team und Community – emotional vs. KPI (ab 5:21)
- 100TAUSENDLUX Group – Geschichte und Zahlen (ab 8:40)
- Wie wurde das Wachstum wahrgenommen? (ab 16:50)
- Qualitätsanspruch und Brandawareness im Team (ab 21:05)
- Skalierungsprozess (ab 23:20)
- Hagelsturm (ab 31:00) 🙂
- Online ist und bleibt Hauptkanal – erste Erfahrungen/Tests im stationären Handel (ab 31:55)
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Raus aus der Talfahrt – Befindet sich Movinga wieder auf Erfolgskurs?
Trotz seiner jungen Unternehmensgeschichte hat Movinga seit der Firmengründung im Jahr 2015 schon die ein oder andere Schlagzeile geschrieben: Von Ermittlungen wegen Urkundenfälschung, über eine umfangreiche Entlassungswelle, das überraschende Ausscheiden der Gründer, bis zum Absprung von Investoren ist alles dabei. Damit bringt Movinga alle Zutaten für einen erfolgreichen E-Commerce Krimi mit.
Das Geschäftsmodell von Movinga ist auf den ersten Blick aus Kundenperspektive erst einmal nicht ganz eindeutig: Umzugsportal, Online-Umzugsunternehmen oder Full-Service Anbieter für Umzugsdienstleistungen? Movinga bietet seinen Kunden die Möglichkeit online in wenigen Schritten einen Umzug zum Festpreis abzuschließen. Die weitere Organisation übernimmt das Unternehmen und platziert den Auftrag entweder bei einem Umzugsanbieter aus dem Partnernetzwerk oder wickelt den Umzug mit den eigenen Ressourcen ab. Im Rahmen der Kooperation mit Partner-Unternehmen greift Movinga auch auf die Überkapazitäten anderer Umzugsunternehmen zurück, wodurch Kunden nach eigener Aussage besonders lukrative Preise angeboten werden können. Zudem vermittelt Movinga auch umzugsbezogene Zusatzleistungen wie Außenlifte, die Einrichtung einer Halteverbotszone oder eines Nachsendeauftrags sowie Geschäftsabschlüsse rund ums neue Heim wie Vermittlung von Strom- oder DSL-Anbietern, die typischerweise mit einem Umzug einhergehen. Es liegt nahe, dass Movinga neben den Erlösen aus den selbst durchgeführten Umzügen Vermittlungsprovisionen von den Partnern sowie den Drittanbietern von Dienstleistungen erhält. “Ziel ist es, Movinga zu einer One-Stop-Lösung für Dienstleistungen rund um den Umzug zu etablieren“, sagte Geschäftsführer Finn Hänsel gegenüber Startup Valley im Oktober 2017. (mehr …)
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Start-Ups, Marken und Amazon mit Mark Hartmann und Sebastian Funke von Springtech Partners
Basierend auf ihrer Erfahrung im Bereich Firmengründung, Aufbau und Finanzierung, teilen Mark Hartmann und Sebastian Funke von Springtech Partners ihre Einschätzungen zum Thema Zukunft der E-Commerce Plattformen. Wie wird sich der Markt hinsichtlich Hersteller und Händler entwickeln? Was sind mögliche Prognosen und Herausforderungen für große Marken, die momentan noch offline sind und wie müssen neue Marken aufgestellt sein, die beispielsweise auf Amazon vertreten sind? Welche Unterschiede gibt es zum amerikanischen Markt, in dem Springtech Partners auch Fuss gefasst hat? Seht hier ein weiteres Interview von Digitalkaufmann.de.
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Durch permanentes Feedback zu besserer Leistung – im Gespräch mit Jenny von Podewils von Leapsome
Gibt es einen einfachen, effektiven Weg im Job Feedback zur erhalten, gleichzeitig zu geben und zudem noch effizient festzuhalten und auszuwerten? „Ja!“ sagt Jenny von Podewils eine der Gründerinnen von Leapsome, einem Unternehmen, das sich darauf spezialisiert die Leistung und Motivation von Mitarbeitern in Unternehmen zu steigern. Sie geht sogar noch einen Schritt weiter, denn mit dieser Platform ist es außerdem möglich individuelle Weiterbildungsoptionen für Mitarbeiter zu bestimmen und somit optimale Lernstrategien aufzustellen – maßgeschneidert für den Einzelnen.
Seit November 2016 nimmt sich Leapsome dem Feld strategisches Human Resources an und deckt den Bereich Performance und Auswertung ab. Seht hier im Gespräch, wie die Platform funktioniert, welche Erfolge bereits verbucht wurden und wo es Challenges gibt. -
Marek Janetzke von Flightright im Interview zum Geschäftsmodell und spannenden Entwicklung im Markt
Ich hatte das Vergnügen mit Marek vor einiger Zeit in Berlin zu sprechen. Er gibt spannende Einblicke in sein Unternehmen und löst die Frage auf, ob Flightright viele Forderungen von Air Berlin abschreiben muss. Über seine private Planung sagt er im Interview noch nichts aber auch hier gibt es spannende Nachrichten. Marek ist ein großartiger Unternehmer den ich schon lange kenne und ich bin gespannt, was er nach seiner Zeit im Sonnenschein so alles machen wird.
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Lennart, was passiert grade im B2B E-Commerce Umfeld?
Nach der Übernahme von Contorion durch die Hoffmann Gruppe gab es viele Kommentare und Anmerkungen. Ich habe jetzt die Gelegenheit genutzt mit Lennart Paul (Warenausgang.com Blogger & eTribes Partner) über die weiteren Auswirkungen auf die Branche zu sprechen. Egal wie der Deal für Hoffmann ausgeht – es war das bisher bedeutendste Zeichen für die deutsche B2B Landschaft, dass sich etwas in ihrem Geschäftsmodell ändern muss.
Die Digitalisierung ist durch zahlreiche Aspekte wie das Auf-/Zerbrechen von Handelsstrukturen schon fast allgegenwärtig und es wird immer deutlicher, dass die Zeiten kleine bzw. zaghafte Schritte in diese Richtung nicht mehr zulassen. Lennart und ich sind uns zwar nicht ganz einig und zum Glück hat Lennart weder Hoffmann noch Contorion Bettwäsche aber ihr werden den ganzen Austausch gleich hier sehen bzw. hören können.


