Wo kann die deutsche Industrie Erfahrungen für die Digitalisierung finden? Es vergeht kaum ein Tag an dem die etablierten deutschen Industrieunternehmen nicht negativ auffallen. Die Autokonzerne zerlegen sich grade durch Skandale und Ignoranz selber, während Siemens aller Sanktionen zum trotz dort Turbinen aufstellt wo es nicht sein müsste. Dabei sind gute Vorschläge und relevante Fallbeispiele nur ein paar clicks entfernt.
Kategorie: Entrepreneur Radar
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Was kann man vom Fashion E-Commerce lernen? B2C = B2B
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Verticals vs. Plattformen – wie geht es den deutschen Kategorieleadern? Windeln.de in der Krise?
Schon seit einiger Zeit wird im deutschen E-Commerce das Ende der vertikalen Geschäftsmodelle gepredigt. Stimmt das denn und wenn ja, was genau steckt dahinter? Um diese Entwicklung besser einzuordnen und zu beurteilen, werde ich in den nächsten Beiträgen einige der bekannten Unternehmen genauer in Augenschein nehmen. Kandidat eins ist für mich Windeln.de Schon seit der IPO bin ich kein großer Fan des Geschäftsmodells von Windel.de (paradoxer Weise allerdings durch meine Kinder dort Großkunde im Windelsegment).Wie geht es windeln.de und wohin geht die Reise?
Schauen wir uns als die wichtigsten Aspekte an: 1. Finanzdaten, 2. Web-Analyse und 3. Gesamteinschätzung zur Marktposition. (mehr …)
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Controlling im digitalen Zeitalter

Im spannenden Podcast-Gespräch zwischen Alexander Graf und Florian Heinemann auf Kassenzone.de wird ein interessanter Punkt genannt: Florian geht darauf ein, dass bei digitalen Firmen eine neue Art des „Controlling“ für Konzerne notwendig ist. Hier führt er das Beispiel AboutYou an und macht deutlich, dass Konzerne für digitale „Start-Ups“ bzw. für digitale Geschäftsmodelle eine neue Art des Controllings entwerfen müssen. Hier stellt sich die Frage, wie dieses neue „Controlling“ denn aussehen sollte und was mit der alten Art des Controllings jetzt falsch läuft. (mehr …)
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Blumentrauer – das Leid des einen ist Opportunität des anderen!

Mit einigem Schrecken hat die Start-up Welt in den letzten Tagen die Insolvenz von Bloomy Days aufgenommen. Die Anmeldung einer Insolvenz ist sicherlich kein leichter Schritt und grade für eine sehr im Rampenlicht stehende Gründerin keine einfache Entscheidung. Ich habe den größten Respekt für die Entscheidung und den offenen und klaren Umgang mit dieser Problematik. Eine Insolvenz ist ja immerhin dafür geschaffen einen geregelten Neunanfang zu erlauben. Wie aber kann so ein Neuanfang aussehen? (mehr …)
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Berlin Valley Interview
Hier der Link zum Interview mit Berlin Valley. In Deutschland oft diskutiert was ist der Unterschied zwischen Hamburg und Berlin? Eigentlich nicht viel und international bezeichnet man ein eine Fahrt von 1:42 als täglichen Commute (one way) 🙂
### Ich würde mich sehr freuen, wenn ich euch bei Whats-App direkt mit mir austauscht – Registrierung findet ihr gleich im Menü auf der rechten Seite! ###
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Recruitment 2.0
Der Nachwuchsmangel ist in der digitalen Industrie immer ein Thema. Alleine in unserem Firmennetzwerk sind über 200 Positionen nicht besetzt und die Suche nach guten Entwicklern wird von allen aus der Branche immer nur mit einem müden Lächeln quittiert. Grade in unsere Industrie überrascht es mich immer wieder, wie analog der Prozess von Unternehmen und Headhuntern betrieben wird. Bisher habe ich das Gefühl, dass einfach nur simple Prozesse optimiert wurden. Selbst neue Anbieter am Markt wie Personio – die eine wirklich gute Softwarelösung für Start-ups anbieten – fokussieren sich im Prinzip nur auf die Digitalisierung der Prozesse, aber nicht auf die neue Definition von Recruitment selbst. Xing und LinkedIn bieten eine bessere Suchfunktion innerhalb der Mitglieder, aber automatisierte Such- bzw. Matching-Prozesse befinden sich immer noch in den Kinderschuhen. Passives schalten von Anzeigen scheint immer noch die Hauptmotivation von LinkedIn, Xing, Stepstone und anderen Recruitment Plattformen zu sein. Zudem werde ich bei zahlreichen Headhuntern das Gefühl nicht los, dass dort am Anfang jeder Suche auch erst einmal ein Prakti mit einem Xing Premium Account auf die Nutzer angesetzt wird. Die spätere Qualifizierung erfolgt dann im persönlichen Gespräch, d.h. es ist ebenfalls immer noch ein sehr analoger Prozess. -
Cryptomanie – Blockchain und die Tulpen
Crypto Währungen sind in aller Munde. Blockchain ist das neue Hype-Thema überhaupt und lässt jeden Fintech-Investoren voller Freude strahlen. Fast täglich kommen neue Anfragen über Social Media „wer kennt denn einen Blockchain Experten – ich hätte da mal eine Frage“. Alles gut und schön und sicher werden nach der Abreise der Glücksritter zum nächsten Trendthema (Facebook Anfrage: „Kenn da mal jemand Artifical Intelligence Bots mit Virtual Reality Kapazitäten für Voice Apps?“) zahlreiche Unternehmer gute und erfolgreiche Geschäftsmodelle zu diesem Thema bauen. Der momentane Hype rund um Bitcoin und andre Cyberwährungen lässt es mir aber kalt den Rücken runterlaufen: die Anzahl der Glücksritter, die über (meist illegale Wege) mit diesem Thema Geld verdienen, eine völlig unfähige Regulierung von der staatlichen Seite (wer zahlt eigentlich Steuern auf Einkommen bzw. Spekulationsgewinne von Bitcoin? – niemand! Genau!), und eine immer deutlicher erkennbare Spekulationsblase. -
Was hätte ich nur machen sollen? Contorion und andere Handlungsoptionen …
Der Kauf von Contorion durch die Hoffmann Gruppe wurde von Lennart bereits sehr gut analysiert und bei Kassenzone ebenfalls aufgegriffen. Ohne Frage wird durch diese Akquise die B2B Digitalisierungswelle schön greifbar und in vielen Sektoren der deutschen Wirtschaft werden in den nächsten Tagen die Köpfe rauchen, was die Antwort von Mitbewerben bzw. die Kaufziele in anderen Sektoren sind. Ebenso wird manch junger Assistent der Geschäftsführung oder Bereichsleiter der schon vor Jahren in die Vorstandsunterlagen geschrieben hat, dass so etwas wie Contorion sinnvoll ist, leise den Kopf gegen die Wand schlagen und sich fragen, warum er nicht ausgestiegen ist und die Idee einfach selber umgesetzt hat. Immerhin sind die in der Presse genannten 100 Millionen+ eine ganz nette Summe. Hier kann ich sicherlich beruhigen, denn der Erfolg von Contorion beruht nicht auf der Idee („Lass mal Werkzeug Online verkaufen!“) sondern auf dem tiefen Online Know-How und der exzellenten, Technologie orientieren Umsetzung durch das Management Team von Contorion. Dieses Skillset ist gerade nicht in oder in der Nähe von Vorständen traditioneller Unternehmen zu finden. (mehr …) -
In eigener Sache – jetzt schnell bei Whatsapp anmelden!
Ich folge einmal dem Beispiel von Alex (Kassenzone) und Lennart (Warenausgang) und steige in den direkten Austausch mit den Lesern von Digitalkaufmann.de ein. Tragt euch gerne für meine Whatsapp Updates ein und schreibt mir fleissig eure Fragen! Ansonsten gibt es über Whatsapp Hinweise und viele Goodies!


