in Entrepreneur Radar

Nach der Übernahme von Contorion durch die Hoffmann Gruppe gab es viele Kommentare und Anmerkungen. Ich habe jetzt die Gelegenheit genutzt mit Lennart Paul (Warenausgang.com Blogger & eTribes Partner) über die weiteren Auswirkungen auf die Branche zu sprechen. Egal wie der Deal für Hoffmann ausgeht – es war das bisher bedeutendste Zeichen für die deutsche B2B Landschaft, dass sich etwas in ihrem Geschäftsmodell ändern muss.

Die Digitalisierung ist durch zahlreiche Aspekte wie das Auf-/Zerbrechen von Handelsstrukturen schon fast allgegenwärtig und es wird immer deutlicher, dass die Zeiten kleine bzw. zaghafte Schritte in diese Richtung nicht mehr zulassen. Lennart und ich sind uns zwar nicht ganz einig und zum Glück hat Lennart weder Hoffmann noch Contorion Bettwäsche aber ihr werden den ganzen Austausch gleich hier sehen bzw. hören können.

https://soundcloud.com/user-105580154/7-digitalkaufmannde-was-passiert-grade-in-der-deutschen-b2b-landschaft

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  • Thomas Vierhaus
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    Alleine die Behauptung, dass diese Übernahme “das bisher bedeutendste Zeichen für die deutsche B2B-Landschaft” sei, ist vollkommen absurd. 40 Millionen Euro Umsatz sind im Gesamtkontext nichts anderes als “Peanuts”. Ich glaube, die Bloggerszene sollte mal langsam wieder “runterkommen” von ihrem Trip. Wenn es bedeutende Zeichen gibt, dann werden die gerade von Amazon Business produziert und nicht von einem überhypten Online-Werkzeughändler aus Berlin.

    • Nils Seebach
      Nils Seebach
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      Hallo Herr Vierhaus – ich freue mich sehr sie auch bei Digitalkaufmann.de als Kommentator zu begrüßen. Die Diskussionen mit Herrn Paul sind immer wieder kurzweilig und spannend! Daher hoffe ich, dass ich sie ab jetzt auch zu meinen regelmäßigen Lesern (WhatsApp/Email) zählen kann? Jetzt aber zum Thema: genau diesen Punkt diskutieren wir ja gemeinsam. Lennart warnt ja von einer zu starken Beachtung der Transaktion aber für mich ist es in der Tat zwar ein kleiner Deal in der Gesamtbetrachtung aber die Signalwirkung ist stark. Grade wenn ich dann in der Wirtschaftwoche diese Artikel lese: http://blog.wiwo.de/look-at-it/2017/10/17/deutsche-unternehmen-kaufen-keine-startups-82-prozent-aller-exits-gehen-in-die-usa/ denke ich mir, dass es gar nicht genug von solchen Transaktionen geben kann. ABER in der Tat ist über das Thema jetzt so ziemlich alles gesagt worden und wir schauen nach, wo es in 12 Monaten steht. Bis dahin!

  • Thomas Vierhaus
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    Hallo Herr Seebach, vielen Dank für die Antwort. Ich denke, wir liegen in der Beurteilung nicht so weit auseinander. Die Signalwirkung ist in der Tat nicht zu leugnen. Ich denke ebenfalls, dass wir in Kürze schlauer werden, wenn die Hoffmann Group eine Strategie in Bezug auf Contorion bekanntgibt. Bis dahin 🙂

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