Schlagwort: e-commerce

  • Böses Erwachen im Matratzenlager

    Böses Erwachen im Matratzenlager

    Wie regelmäßige Leser wissen, rauben Matratzen mir seit längerem den Schlaf. War es für mich doch von Anfang an unverständlich, wie sich Start-Ups wie Casper, Emma, Bruno und wie sie alle heißen mittels eines einzelnen, äußerst sperrigen Produkts mit sagenhaft niedriger Wiederkaufsfrequenz dauerhaft am Markt zu behaupten gedachten. Ich habe versucht, das Thema von allen Seiten zu beleuchten und mich an Fachleute gewandt wie Boris Thomas von Lattoflex, um auf Nummer sicher zu gehen, dass ich nichts übersehen hatte. Aber das Ergebnis war und blieb: Das konnte einfach nicht funktionieren, weil es gegen sämtliche E-Commerce-Regeln geht, Kunden teuer zu akquirieren, um ihnen nur einmal etwas zu verkaufen.

    Und trotzdem floss den Matratzen-Me-Toos mit den lässigen Vornamen das Investoren-Geld in immer größeren Mengen zu: Man konnte der Blase beim Entstehen förmlich zugucken. Es war gewissermaßen wie in einem Alptraum, in dem man mitten in einer fröhlich-lachenden Gesellschaft schreit, so laut man kann, um vor einer drohenden Gefahr zu warnen – und keiner hört hin.

    Jetzt wachen aber alle nach einer hitzigen Nacht im kühlen Morgenlicht auf. Die britische Eve bleibt weit unter den eigenen Umsatzzielen für 2018 stecken und zieht sich aus einigen europäischen Märkten – vor allem Deutschland – zurück. Das Berliner Start-Up muun ist nun insolvent. So komme ich aus einem Zustand zu mir, in dem ich mich teilweise fragte, ob doch nicht ich von Sinnen sei und die anderen irgendwie eine Einsicht hätten, die mir verwahrt blieb. Matratzen-Start-Ups und Investoren werden hingegen aus einem schönen Traum geweckt, in dem sie glaubten, die Regeln der Schwerkraft überwunden zu haben.

    Beim bösen Erwachen müssen aber alle jetzt das einsehen, was mir und einigen anderen E-Commerce-Experten, auf die der Matratzen-Markt-Schlaftrunk nicht so recht einwirken wollte, schon immer auffiel.

    1. Nur weil ein Markt riesengroß ist, heißt es nicht unbedingt, dass da immer etwas zu holen ist. Ja, alle müssen schlafen. Alle müssen aber auch essen – und guckt euch mal die Margen im Lebensmittelhandel an! Weder Lebensmittelproduzenten noch Supermärkte verdienen besonders üppig: Nur über die Größe geht‘s. In der Gastronomie stehen Wirte meistens vor der Entscheidung, entweder das Personal oder das Finanzamt zu betrügen. Und bei den Online-Essenslieferdiensten ist die Konkurrenz brutal und die Marge messerfein. Zum Thema Essen übrigens: Alle müssen ebenfalls aufs Klo, aber die städtischen Wasserwerke, die die Sielnutzungsgebühren abkassieren, sind deswegen auch noch lange keine Gewinnmaschinen.
    2. Manche Produkte sind eben schwierig – vor allem in E-Commerce. Wie der Kollege Graf in einem Podcast mit dem Matratzen-Concord-Digitalchef Marcus Diekmann detailliert herausarbeitete, ist es ein Gerücht, dass Matratzen nur ein paar Euros in der Herstellung kosten. Zudem sind sie groß und sperrig, müssen aber gelagert und geliefert werden. Die im Online-Handel üblichen Retouren sind dabei praktisch immer Totalabschreibungen, weil der Verbraucher die Idee einer „gebrauchten Matratze“ im Einzelhandel eklig findet (dafür im Hotel irgendwie nicht). Dann kommt die Qualitätsfrage: Das Casper-Bruno-Eve-Konzept „Eine Matratze für alle!“ lehnen Fachleute allein schon aus dem Grund ab, weil die Gewichtsspanne bei erwachsenen Menschen von 40 Kilo bis 140 Kilo reicht. Der Marketingspruch lässt Erwartungen hochleben, die schlichtweg nicht erfüllt werden können.
    3. Ohne Wiederkäufer gibt es kein profitables Auskommen im E-Commerce. Der Deutsche kauft durchschnittlich alle 10-15 Jahre eine Matratze. Punkt. Auch wenn sie bis dahin total durchgelegen ist und nach Meinung der Schlafforscher schon früher ersetzt werden müsste, wird sie eben in dem Rhythmus gekauft. Ich muss also mit dem ersten Kauf schon eine sehr fette Marge einfahren, um auf meinen Deckungsbeitrag zu kommen. Denn die Akquisitionskosten sind hoch. Die schöne Idee, dass ich alternativ den einmal gewonnenen Kunden mit Bettwäschen und anderen Einrichtungsobjekten profitabel beglücken kann, läuft zudem ins Leere: An den Matratzenkauf denkt der Kunde eben alle zehn Jahre. Dazwischen sieht er schöne Bettwäsche stationär überall liegen oder sucht sie online mit höchster Wahrscheinlichkeit der Gewohnheit nach beim Plattformmarktplatz seines Vertrauens.

    Alle diese elementaren Haken an der Sache wurden nicht nur übersehen von den Scharen an Matratzen-Konzepten, die dem von Casper geschlagenen Pfad folgten, und den Investoren, die ihnen dabei Geld hinterherschmissen – nein, sie wurden noch zugespitzt. Großer Markt? Wird aber für jeden kleiner, wenn alle da gleichzeitig reinwollen. Schwierige Produkte? Werden noch komplizierter, wenn alle mit nahezu identischen Einheitsvarianten den Preis nach unten und die Erwartungen nach oben treiben. Teure Marketingkosten? Werden erst recht exorbitant, wenn alle auf dieselben Keywords bieten. Denn – und das ist auch noch so eine Tatsache, die alle übersahen – der Matratzenmarkt ist längst nicht so „offline“, wie alle das glauben und Gründerszene das schreibt (vermutlich deswegen, weil Innenstadtrandbereiche heutzutage gefühlt zu 90% aus Dänisches-Bettenlager-Matratzen-Concord-Filialen bestehen). Umfragen deuten doch darauf hin, dass schon vier Fünftel aller Matratzenkäufer ihre Customer-Journey online beginnen (siehe noch einmal den Podcast von Alex und Marcus). Wir schreiben eben nicht mehr 2008. Es liegen nicht mehr so weite Felder online brach rum, die man billig mit Google AdWords und Amazon Search Advertising bestellen kann, um danach die ganz große Ernte einzufahren.

    Insofern bleibt festzuhalten, dass das Geschäftsmodell – wie eine der von Casper & Co. vertriebenen Matratzen – im Kern aus Schaum besteht. Das, was wir in den letzten Tagen sehen, ist keine „Konsolidierung“, wie das Deutsche Start-ups nennt: Das ist das Ende.

    Das schöne Geld der dem Hype verfallenen Investoren ist dabei schon ausgegeben worden: Google, Amazon und alle anderen, die an Performance-Marketing verdienen, haben es eingesackt. Und hierbei sprechen wir über Beträge, die einem die Tränen in die Augen treiben könnten, wenn man denkt, was man damit alles Interessantes hätte finanzieren können: DN Capital war an einer 22-Millionen-Pfund-Runde für Eve beteiligt! Aber was soll’s: VCs werden weiterhin ihrem Herdentrieb folgen. Und leider mangelt es vielen institutionellen Investoren und den Fonds, denen sie ihre beträchtlichen Umfänge anvertrauen, an digitalem Knowhow (mehr zu diesem, meinem Lieblingssteckenpferd, hier).

    Die einzigen, die aus der ausgeträumten Mär am Matratzenmarkt jetzt noch Gewinn schlagen können? Naja, wenn ich ein großer Matratzenhersteller wäre, würde ich einfach die Domains aus der Insolvenzmassen für fast nichts kaufen und auf ein eigenes Portal umlenken. Aber zum Glück habe ich nicht so viel mit dem Matratzenmarkt zu tun – und die Dinge rauben mir nun nicht mehr den Schlaf!

  • E-Commerce Readiness sicherlich kein Sprint

    E-Commerce Readiness sicherlich kein Sprint

    Was bedeutet eigentlich E-Commerce Readiness und wie muss ich aufgestellt sein, um mein Unternehmen digital „fit“ zu machen? Stefan Tobel von Etribes war seit Launch 2014 bis 2017 bei About You, einem der am stärksten wachsenden Start-Ups Europas, tätig und dort maßgeblich am Unternehmensaufbau und schneller Skalierung beteiligt. Sein Fokus lag dort auf der Entwicklung des Online Shops, dem Bereich Business Intelligence sowie dem Thema Personalisierung. Im Gespräch zeigt er anhand seiner Erfahrungen, was es bedeutet und bedarf „ready“ für E-Commerce zu sein.

    Hier die Aufteilung des Gesprächs:

    • Vorstellung Stefan Tobel
    • Welche Punkte sind für E-Commerce Readiness unvermeidbar? (ab 1:27)
    • Wie könnte Technologie beispielsweise mit effizienter Logistik verknüpft werden? (ab 4:09)
    • Gab es Projekte bei denen Stefan vom Eigenerfolg erschlagen wurde? (ab 6:38)
    • Technologie und Online Marketing müssen mit einzelnen Prozessschritten vereint sein (ab 7:41)
    • Wie erfolgt die Koordination von E-Commerce-Aktivitäten in einer bestehenden Organisation? (ab 10:59)
    • Kundenkommunikation (ab 16:41)
    • Funktioniert Digitalisierung überhaupt ohne den Kunden in den Fokus zu stellen? (ab 19:02)
    • Wichtigkeit der Stammdaten/Produktdaten (ab 21:41)
    • E-Commerce zentral oder dezentral (ab 28:40)
    • Einfache, simplistische Tools am Anfang? (ab 30:56)

  • Die Entwicklung von Chat-Bots im Bereich Publishing und Kundenservice

    Werden in Zukunft Chat-Bots E-Mail Marketing und Service Hotlines ablösen? Was genau sind Chat-Bots, welche Vorteile bieten sie bei der Leadgenerierung und wie lernfähig sind sie? In diesem Digital Confession Drive Interview auf dem OMR Festival, erzählt der Founder von BotcastAI, Björn Tantau, im Gespräch mit Arne Stoschek, Geschäftsführer von Etribes, über die Entwicklung von Chat-Bots und deren Bedeutung im E-Commerce.

    Hier die Aufteilung des Gesprächs:

    • Vorstellung Björn Tantau
    • Was ist ein Chat-Bot und welche Funktionen hat ein Chat-Bot (ab 3:45)
    • Welche Rolle spielt ein Chat-Bot im Bereich Publishing und Kundenservice (ab 6:45)
    • Welches Auffassungsvermögen besitzt ein Chat-Bot? (ab 7:19)
    • Produktvorstellung von BotcastAI (ab 9:55)
    • Vorstellung des Geschäftsmodells (ab 15:15)
    • Wie lernfähig sind Bots? (ab 20:55)
    • Wann wird der Service von einem Chat-Bot nutzbar sein? (ab 23:22)
    • Was ist die Zielgruppe von bjoerntantau.com? (ab 27:04)
    • Ausblick in den Social Commerce (ab 33:16)

  • Kalte Säfte, kühle Köpfe – David Vinnitski von Kale&Me

    Wie nutzt Kale&Me die Vorteile des E-Commerce und ist es möglich auch ohne Amazon in Zeiten der Plattformökonomie am Markt zu bestehen? Beim OMR Digital Confession Drive erzählt der Gründer und Geschäftsführer David Vinnitski von Kale&Me im Gespräch mit Arne Stoschek, Geschäftsführer bei Etribes, die Entstehungsgeschichte von Kale&Me und wie aus einem Spaßprojekt von 3 Studienfreunden ein seriöses Geschäftsmodell entstanden ist, das sich erfolgreich am Markt etabliert hat.

    Hier die Aufteilung des Gesprächs:

    • Vorstellung David Vinnitski und die Entstehung von Kale&Me
    • Das Produkt, die Zielgruppe und wie die Customer Journey funktioniert (ab 4:06)
    • Unternehmensübersicht von Kale&Me (ab 10:07)
    • Vertrieb ohne Amazon – geht das? (ab 13:15)
    • Neukundengewinnung bei Kale&Me (ab 16:53)
    • Influencermarketing und Relations (ab 18:30)
    • Reaktivierung von Kunden (ab 23:13)
    • Digitale Begleitung einer Saftkur (ab 24:56)
    • Relevante Kanäle im CRM (ab 27:52)
    • Kundenbindung bei Kale&Me (ab 28:36)
    • Unterschiede zwischen Online- und Offlineverkauf (ab 30:00)
    • Zukunftsausblick bei Kale&Me (ab 33:31)

     

  • Innovation durch Kreativität – Florian Berger von Donkey Products

    Ist es möglich Kreativität als Leistung anzubieten? Florian Berger, Geschäftsführer von Donkey Products, spricht im Digital Confession Drive mit Arne Stoschek, Geschäftsführer von Etribes, über die Hürden der Plattformökonomie für Unternehmen wie Donkey Products, der Sehnsucht nach dem Erlebnis einer Marke und kontinuierliche Neuerfindung.

    Hier die Aufteilung des Gesprächs:

    • Intro Florian Berger
    • Geschichte von der Entstehung der Marke Donkey Products (ab 3:05)
    • Donkey Products – Vorstellung eines Produktes (ab 8:58)
    • Kreativität als Leistung (ab 15:32)
    • Donkey Products als Partner beim Storytelling einer Marke (ab 21:57)
    • Innovation durch Kreativität (ab 23:57)
    • Geschäftsmodell von “And Milk” (ab 27:12)
    • Sehnsucht nach dem Erlebnis einer Marke (ab 30:00)
    • Innovation als Auftrag (ab 34:42)
    • Donkey Products – Vertrieb ausschließlich über eigenen Webshop? (ab 37:17)
    • Wie steht es um den stationären Handel? (ab 42:20)
    • Rolle des Verpackungsdesigns Online vs. Offline (ab 44:16)

  • Digitalisierung in Südostasien – Ein Einblick mit Max Scheichenost

    Max Scheichenost ist vor sechs Jahren nach Südostasien ausgewandert. Dort leitet er die Internetagentur Falcon Agency und ist selbst Gründer und Managing Partner von Alps Ventures, einem Inkubator für Digitalagenturen, mit Sitz in Singapur. Die Zeit in der er auswanderte beschreibt er als „Disneyland für Unternehmer“, er fand quasi einen Markt vor in dem noch alles möglich war und viel ausprobiert werden konnte. Im Gespräch mit Digitalkaufmann.de gibt er einen Einblick wie sich dieser Markt entwickelt hat, welche Projekte gerade ihn für sein Team spannend sind und wie die digitale Welt in Südostasien heute aussieht.

    Hier die Aufteilung des Gesprächs:

    • Intro Max Scheichenost
    • Südostasien per Definition (ab 1:58)
    • Falcon Agency & Alps Ventures (ab 3:53)
    • Inwiefern ist digitales Know How aus Europa „exportierbar“ und wie sah der Markt noch vor sechs Jahren aus? (ab 6:08)
    • Wie sieht der digitale Markt in Südostasien heute aus und wie geht man mit dem Thema Talente/Mitarbeiter vor Ort um? (ab 9:55)
    • Was sind die momentanen Hauptprojekte und Themen von Max und seinem Team? (ab18:15)
    • Hat man in Südostasien als Unternehmen noch die Chance eine eigene Kundenbindung herzustellen, ohne sich die Kunden von großen Plattformen wie Amazon oder Alibaba zu „mieten“? (ab 21:15)
    • Ausblick auf die Zukunft der großen Player am Markt – Wer wird in Südostasien das digitale Rennen gewinnen? (23:50)

    Eine kleine Anmerkung noch:
    Leider durften wir im SOHO House Berlin nicht filmen, daher gibt es ein Foto von uns und ansonsten den strahlend blauen Himmel über den Dächern Berlins

     

  • Influencer wird Hersteller – Niklas Heinen von 100TAUSENDLUX Group

    Influencer wird Hersteller – Niklas Heinen von 100TAUSENDLUX Group

    Eigentlich repräsentieren Influencer die Produkte und Marken anderer Unternehmen. Joana Heinen jedoch hat aus ihrer Arbeit als Influencerin heraus mit ihrem Team eigene Produkte und Marken entwickelt. Zusammen mit ihrem Mann Niklas Heinen gehört ihr die 100TAUSENDLUX Group. Im Gespräch mit Niklas haben wir uns unter anderem ihre Marke odernichtoderdoch einmal genauer angeschaut.

    • Influencer von eigenen Produkten vs. Fremdprodukten (ab 2:19)
    • Produktaufbau über Team und Community – emotional vs. KPI (ab 5:21)
    • 100TAUSENDLUX Group – Geschichte und Zahlen (ab 8:40)
    • Wie wurde das Wachstum wahrgenommen? (ab 16:50)
    • Qualitätsanspruch und Brandawareness im Team (ab 21:05)
    • Skalierungsprozess (ab 23:20)
    • Hagelsturm (ab 31:00)  🙂
    • Online ist und bleibt Hauptkanal – erste Erfahrungen/Tests im stationären Handel (ab 31:55)

  • Print ist doch nicht tot – Im Gespräch mit Rene Otto von trust in dialog

    Wie kann man mit datengetriebenem Marketing Print in der heutigen Welt des E-Commerce wieder beleben? Diese spannende Frage beantwortete Rene Otto von trust in dialog beim Digital Confession Drive. Große Versandhandelskataloge interessieren im Zeitalter der Digitalisierung eigentlich niemanden mehr, genauso wenig wie Anzeigen oder Flyer. Sie produzieren hohe Kosten, werden unachtsam an Jedermann verschickt und landen dann meist doch nur im Altpapier. Diesen Standpunkt vertreten wohl die meisten unter uns. Rene gab mir eine etwas andere Sichtweise auf dieses Thema und erklärt, wie dieses Medium, basierend auf gezielter Analyse bereits bestehender Kundendaten, doch eine Überlebenschance hat. Mehr dazu in folgendem Gespräch.

  • Start-Ups, Marken und Amazon mit Mark Hartmann und Sebastian Funke von Springtech Partners

    Start-Ups, Marken und Amazon mit Mark Hartmann und Sebastian Funke von Springtech Partners

    Basierend auf ihrer Erfahrung im Bereich Firmengründung, Aufbau und Finanzierung, teilen Mark Hartmann und Sebastian Funke von Springtech Partners ihre Einschätzungen zum Thema Zukunft der E-Commerce Plattformen. Wie wird sich der Markt hinsichtlich Hersteller und Händler entwickeln? Was sind mögliche Prognosen und Herausforderungen für große Marken, die momentan noch offline sind und wie müssen neue Marken aufgestellt sein, die beispielsweise auf Amazon vertreten sind? Welche Unterschiede gibt es zum amerikanischen Markt, in dem Springtech Partners auch Fuss gefasst hat? Seht hier ein weiteres Interview von Digitalkaufmann.de.

  • Janne Berngruber vom Orion Versand im Gespräch zu E-Commerce

    Beim Digital Confession Drive hatte ich das Vergnügen mit unserem langjährigen Weggefährten Janne Berngruber aus Flensburg zu sprechen. Er verantwortet beim Erwachsenenspielzeugversand Orion das E-Commerce Geschäft und hat somit tiefe Einblicke in eine Industrie die (fast) jeder nutzt aber nur wenige sprechen darüber. Stimmt https://naturheilpraxis-hauri.ch/ das aber? In letzter Zeit haben Modelle wie ICE oder AMORELIE sicherlich dafür gesorgt, dass das Thema Sexspielzeug durchaus aus der Bahnhof-Schmuddelecke rausgekommen ist. Orion selber ist sowohl als Großhändler wie auch im Einzelhandel aktiv und Janne bietet viele spannende Insights. Was mich immer überrascht ist, wie „relativ“ klein der Markt dann doch ist. Anscheinend wird über Sexspielzeug jetzt doch viel mehr geredet als es wirklich gekauft wird. Mit dieser Erkenntnis und Janne’s Tipp für den Besteller zu Weihnachten wünsche ich euch viel Spaß mit dem Interview. (mehr …)