Kategorie: Amazon Toolbox

  • Amazon Dorf Talk – Enge Angebotsaktionen, welche Auswirkungen haben sie?

    Amazon Dorf Talk – Enge Angebotsaktionen, welche Auswirkungen haben sie?

    Unsere These: Die Private-Label-Blase wird in naher Zukunft platzen. Amazon macht im Jahr verschiedene Angebots-Rabattaktionen. Die Vendoren werden direkt von Amazon darüber informiert wann und wieviel sie bestellen und einlagern müssen. Die Ware ist also verfügbar und auslieferbar. Bei den Sellern ist dieser Service nicht so gegeben, sie müssen sich selbst herleiten wieviel sie einlagern müssen. Sie haben somit zwei Herausforderungen, entweder sie lagern viel ein, wenn sie dürfen und haben dann viel Geld und Ware gebunden oder Amazon gibt ihnen noch nicht einmal die Chance die Waren einliefern zu können und somit ist sie dann auch nicht bestellbar. Probleme sind vorprogrammiert, was können Seller tun? In diesem Jahr gibt es zudem drei Rabattaktionen in kürzester Zeit hintereinander. Was bedeutet das?

    • Intro zur Thematik
    • 3 Bestellpeaks, verbunden mit Aktionen, hintereinander in kürzester Zeit. Was bedeutet das? (ab 5:00)
    • Welche Möglichkeiten hat ein Seller, der nicht mehr alles bei Amazon einlagern kann? (ab 7:52)
    • Wie wirkt sich diese Bestellreihe auf das Geschäft der Vendoren aus? Welche Rolle spielen historische Daten? (ab 10:40)
    • Müssen Seller bei den Abverkauf-Events unbedingt mitmachen? (ab 20:54)
    • Digitalisierung schafft Transparenz und zerstört Zwischenhandelsstufen (ab 25:47)
    • Zusammenfassung und Abschluss (ab 27:45)

     

     

  • Amazon Dorf Talk – Platform und M&A

    Amazon Dorf Talk – Platform und M&A

    Im heutigen Gespräch haben wir uns einmal Firmen angeschaut die auf und über Amazon verkaufen. Diese Seller machen einen großen Teil des Wertversprechens von Amazon aus, indem sie verschiedenste Produkte mit auf die Platform ziehen. Wie sehen hier die M&A Aktivitäten rund um Amazon im Moment aus? Was sind die Unterschiede zwischen den USA und Europa?

    • Vorstellung M&A Thematik
    • Ein Blick in die USA (ab 3:21)
    • Erklärungsansatz – Renaissance der E-Commerce Modelle (ab 9:36)
    • Wie sieht es in Europa und Deutschland aus? (ab 16:55)
    • Warum sind in Europa größere Firmen immer noch zögerlich, sie müssten doch quasi „nur noch“ Amazon Know how einkaufen? (ab 31:81)
    • Abschluss (ab 36:25)

  • Amazon Dorf Talk – Updates im Bereich B2B und Werbung

    Amazon Dorf Talk – Updates im Bereich B2B und Werbung

    Weiter geht’s: Wir haben uns in dieser Folge im ersten Teil den aktuellen Zwischenstand von Amazon Business angeschaut. Welche Neuerungen gibt es im B2B Bereich? Es kommt der Wunschliefertermin für Unternehmen in 14 Großstädten mit genauer Auswahl von Datum und Zeitfenster, die Möglichkeit der Sammelbestellung und kumulativen Rabattangeboten. Wie wird der B2B Bereich aktuell genutzt? In der zweiten Hälfte dieser Folge beschäftigen wir uns mit dem Thema Produktdetailseiten und Werbung. Wie wird mit Daten umgegangen, was hat sich geändert und welche Chancen ergeben sich daraus? Selbstverständlich gibt es auch wieder Beispiele aus der Praxis – diesmal anhand von Schnürsenkeln, Bratpfannen, Regalen und Rasensprengern.

    • Amazon Business kommt mit Wunschliefertermin raus (ab 1:04)
    • Wie wird B2B bei Amazon bisher angenommen? (ab 3:31)
    • Exkurs zur Produktdetailseite, wie wird mit Daten umgegangen und welche Chancen ergeben sich daraus? (ab 6:28)
    • Werbung bei Amazon, neue Formate, wie sieht es aus? (ab 22:44)
    • Amazon DSP Updates (ab 28:11)

  • Amazon Dorf Talk – August 2020 Money Talk und Markterweiterung

    Amazon Dorf Talk – August 2020 Money Talk und Markterweiterung

    In dieser Folge des Amazon Dorf Talks geht es um die Quartalszahlen Stand August 2020. Wie sehen sie aus, was kann man aus ihnen lesen und welche Diskussionen kommen auf? Im Anschluss daran haben wir uns mit dem Thema Markterweiterung „Neue Märkte – Polen und Schweden“ auseinandergesetzt, wie ist da die Situation gerade?

    • Sind die Quartalszahlen noch überraschend und was sagen sie aus? (ab 2:00)
    • Gedanke: Was wäre, wenn Amazon zerschlagen würde? (ab 10:29)
    • Neue Märke – Polen und Schweden (ab 16:50)
    • Abstecher: Amazon Pantry – learnings (ab 23:36)
    • Abschluss (ab 32:11)

  • Amazon Dorf Talk – Amazon als Grundversorger

    Amazon Dorf Talk – Amazon als Grundversorger

    Amazon könnte man spätestens seit der Corona-Krise auch als Grundversorger betrachten. Kunden decken sich inzwischen mit Produkten des täglichen Bedarfs auf Amazon ein und auch andere große Produktsegmente sind nicht unwichtiger geworden. Wie wirkt sich das auf den stationären Handel aus und was könnte eine Antwort sein? Christian Otto Kelm und ich haben uns hierzu einmal ein paar Gedanken gemacht.

    • Intro
    • Kundenverhalten – Es gibt kein zurück zu „normal“ mehr, das Shoppingverhalten der Konsumenten im stationären Handel war vorher schon kritisch und hat sich jetzt dauerhaft verändert (ab 1:52)
    • Was kann der stationäre Handel jetzt noch unternehmen bzw. wurden und werden Chancen genutzt? (ab 5:44)
    • Abschluss (ab 30:17)

     

     

     

  • Amazon Dorf Talk – Überblick erste Hälfte 2020

    Amazon Dorf Talk – Überblick erste Hälfte 2020

    Es ist schon etwas länger her, dass Christian Otto Kelm und ich uns zum Amazon Dorf Talk getroffen haben. Viel ist in der ersten Hälfte 2020 vor allem durch die Corona-Pandemie passiert. Wir betrachten diese Krise als Katalysator, der bereits länger bestehende Versäumnisse in der digitalen Welt schonungslos aufdeckt. Daher lassen wir einfach einmal Revue passieren, wie das letzte halbe Jahr Amazon selbst und auch das Verhalten der Konsumenten verändert hat.

    • Amazon als Infrastruktur im E-Commerce wurde Grundversorger in der Pandemie (ab 1:52)
    • Was hat sich speziell auf Amazon verändert? (ab 5:20)
    • Bedarfsdeckung vs. Inspiration (ab 6:45)
    • Wie mussten sich Seller anpassen bzw. umstellen? (ab 10:05)
    • Gibt es neue Produktkategorien die es vorher noch nicht gab? (ab 12:14)
    • Wo stehen wir jetzt Mitte Juli 2020 nachdem die Lage sich wieder etwas beruhigt hat? (ab 16:30)
    • Wie sehen Vorbereitungen auf eine ggf. eintretende zweite Welle aus? Gibt es welche? (ab 22:40)
    • Abschluss (ab 34:47)

     

     

  • Der Nächste, bitte! Warum der Aufbau einer eigenen Logistik der nächste clevere Schachzug von Amazon ist

    Der Nächste, bitte! Warum der Aufbau einer eigenen Logistik der nächste clevere Schachzug von Amazon ist

    Man kennt das: Amazon nimmt sich eine Produktkategorie nach der anderen vor, macht seinen Kunden, die sich seit Jahren immer gedankenloser beim Konzern mit Waren eindecken, ein überaus konkurrenzfähiges Angebot – und plötzlich haben die nächsten, bis vor kurzem als unbesiegbar geltenden Platzhirsche ein Problem. So geschehen mit Büchern, mit Musik, mit Elektronik. So auch geschehen mit dem Konzept stationärer Handelsgeneralisten: Karstadt und Kaufhof klammern nun im Moment des endgültigen Untergangs fest aneinander. „Der Nächste, bitte!“ An den leeren Kassen verhallen die Worte.

    In Stein gemeißelt ist der Sieg von Amazon aber nicht immer. In einigen Bereichen können es andere Player immer noch besser: Weder das Mode- noch das Möbelsegment sind – wie einst prophezeit – dem Riesen widerstandslos zum Opfer gefallen. Auch im Bereich Food mussten Amazon und viele Branchenbeobachter so manch vollmundige Ankündigung relativieren. Im Food-Segment verteidigen viele Hersteller und Händler dank rechtzeitiger Innovationen und Verbesserungen on- wie offline ihre Stellung erfolgreich.

    Aber da, wo Vertreter einer satten Branche, die es gewohnt sind, dass die Leute nur zu ihnen kommen, es verschlafen, ihr Angebot auf die Höhe der Zeit zu bringen – da ist der Erfolg eines Amazon-Angriffs beinahe unausweichlich. So im Paketgeschäft. Dass Amazon mit den bestehenden Paketdiensten im höchsten Maße unzufrieden ist, ist nichts Neues. Schließlich gefährdet die sprichwörtlich gewordene Unzuverlässigkeit von DHL, Hermes & Co. einen enorm wichtigen Bestandteil des Amazon-Versprechens: Dass es auf der Plattform jederzeit fast alles zu einem konkurrenzfähigen Preis gibt und es auch zuverlässig geliefert wird. Ebenfalls lange bekannt: Der US-Konzern glaubt nicht, dass die Paketdienste am Markt ihre Kapazitäten schnell genug ausbauen und die Qualität in dem Maße verbessern können, wie er es selber tun kann. Schon 2017 berichtete beispielsweise die WELT darüber: „Amazon baut die eigene Paketzustellung massiv aus“.

    Und vor Kurzem – wieder in der WELT unter dem Titel „Amazon bereitet radikalen Wandel in der Paketzustellung vor“ – war Folgendes zu lesen: „Lag die Zustellquote von eigenen Paketen Anfang 2017 bei etwa zehn Prozent, so stellt Amazon aktuell jedes zweite Paket in den USA selbst zu.“ Was für eine Entwicklung und das innerhalb von nur drei Jahren! Inzwischen wurden auch viele Deutsche schon einmal von einem Amazon-Boten beliefert: In den deutschen Großstädten werden durch eine Art ‚Uber für Pakete‘ die Kapazitäten selbständiger Paketboten optimal (jedenfalls für Konzern und Kunden…) eingeteilt. Immer öfter heißt es nun: „Hallo, Amazon-Lieferung! Bitte einmal unterschreiben!“

    Bei verfrühten und nicht eingehaltenen Ankündigungen ist es in diesem Fall also nicht geblieben: Diese Amazon-eigene Zustellung ist nicht die neue „Paketdrohne“, die seit Jahren immer wieder medienwirksam angeteasert wird, um dann doch (noch) nicht zu kommen. Dafür „fliegt“ Amazon selbst bereits seit Jahren, aber bislang eher unter dem Medienradar. Die WELT hat nun ihren Peilsender angeschaltet und eine Entdeckung gemacht: „Schon heute ist Amazon der weltweit viertgrößte Transportkonzern, wenn es um die eigene Flugzeugflotte geht. Nur die Post-Tochtergesellschaft DHL und United Parcel Service sowie Federal Express aus den USA verfügen über noch mehr Frachtflugzeuge. Gestartet ist die erst vor vier Jahren gegründete Fluglinie Amazon Air mit zehn Maschinen, mittlerweile sind 50 Transportflugzeuge für die Gesellschaft unterwegs.“ Derzeit würde man sich in Seattle ebenfalls über eine eigene Containerschiffsflotte Gedanken machen.

    So weit, so erkennbar: Amazon vertikalisiert die Lieferkette, um immer mehr Wertschöpfungsschritte unter die eigene Kontrolle zu bekommen, weil das Unternehmen sie besser und günstiger ausführen kann. Einst kaufte Amazon Akkus ein und verkaufte sie weiter. Mittlerweile lässt der Konzern unter der Marke „Amazon Basics“ selber welche herstellen. Früher kaufte man bei Amazon DVDs von Serien ein, die von HBO & Co. produziert wurden. Heute guckt man auch Eigenproduktionen von Amazon Prime – möglicherweise mithilfe eines Amazon-Fire-Streaminggerätes.

    Die echte Disruption im Bereich Logistik liegt aber meines Erachtens nicht in der bloßen Vertikalisierung der Lieferkette: Das machen ja viele andere genauso. Auch Netflix setzt immer mehr auf Eigenproduktionen und kaum ein erfolgreicher Händler, ob online oder offline, lässt es sich heutzutage entgehen, mit Eigenmarken die Marge zu erhöhen: DM verkauft einem lieber „Balea“-Fußbutter als ein Produkt aus dem Hause Beiersdorf; ähnlich agiert die große Online-Parfümerie Flaconi, die mit Eigenentwicklungen im Bereich Körperpflege um die Ecke kommt. Ganze Ketten wie H&M und Zara kennen seit Jahren nur das Prinzip der totalen Vertikalisierung von Herstellung, Logistik und Handel.

    Nein, was viel revolutionärer ist: Über Amazon FBA („Fullfillment by Amazon“) stehen die vom Konzern neu aufgebauten Logistikkapazitäten allen Händlern auf der Plattform Amazon offen. Somit ist der Ausbau des eigenen Großtransports und Letzte-Meile-Dienstes nicht nur als Notmaßnahme eines an der Unfähigkeit der Logistikbranche leidenden Online-Händlers zu begreifen, sondern als groß angelegter Angriff auf die Unternehmen in ebendieser Branche. Denn hier arbeitet Amazon nicht nur am eigenen Volumen, was ja – gemessen an seinem Anteil im Online-Handel und folglich im Paketgeschäft – bedrohlich genug wäre, sondern bietet diese Kapazitäten sofort dem Markt an.

    Das ist nichts, was Amazon nicht schon gemacht hätte. Das ist vielmehr klassische Amazon-Logik und -Umsetzung par excellence: Ursprünglich war der Konzern bloß Händler, sah aber, dass seine Plattform nicht voll ausgelastet war und für andere Händler interessant sein könnte. So wurde Amazon zum Marktplatz. Und als Amazon Serverkapazität übrig hatte, kam dasselbe Prinzip zum Einsatz – man verkaufte Zugang dazu – mit dem Ergebnis, dass Amazon Web Services heute in der IT-Branche unumgänglich ist.

    Kurz: Erfolgreich skalieren kann Amazon erwiesenermaßen. Warum soll es in der Logistik anders sein?

  • Amazon Dorf Talk – Christian Otto Kelm über sein Amazon-Praxisbuch

    Amazon Dorf Talk – Christian Otto Kelm über sein Amazon-Praxisbuch

    Inzwischen ist es schon einige Zeit erhältlich, aber ich stelle euch nochmal einen Rückblick zur Entstehung von Christians Amazon-Buch „Amazon-Marketing: Das Praxisbuch für mehr Erfolg bei Amazon. Expertenwissen und Strategien von Amazon-Profi Christian Otto Kelm. Inkl. Amazon SEO“ bereit. 

    • Intro
    • Buchvorstellung und Zielgruppe (ab 2:33)
    • Inhalte und Aufteilung des Buches (ab 8:04)
    • Fachgutachter: Letztendlich war Frank Holzweißig der Fachgutachter und nicht Uwe Hamann (ab 16:52)
    • Abschluss und persönliche Weiterentwicklung von Christian Otto Kelm (ab 20:00)

  • Amazon Dorf Talk – Kann man Amazon als Unternehmen heutzutage noch ignorieren?

    Amazon Dorf Talk – Kann man Amazon als Unternehmen heutzutage noch ignorieren?

    Für uns als Gastgeber des Amazon Dorf Talks ist das Thema Amazon und auch andere Plattformen nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Wie sieht es jedoch in den Unternehmen aktuell aus? Was wird getan? Wie wird Wissen aufgebaut oder wird überhaupt Wissen aufgebaut?  Was sind die Argumente gegen Amazon? Ihr werdet es ahnen, doch unser Fazit zu diesem Thema ist: „Nein, man kann Amazon und die damit verbundenen Chancen für ein Unternehmen heutzutage nicht mehr ignorieren!“

    • Einleitung
    • Viele Unternehmen betrachten Amazon und auch andere Plattformen noch als „Fremdkörper“ in ihrer Strategie und nutzen es nur bedingt (ab 1:56)
    • Wie steht es um Unternehmen die Amazon komplett verweigern? (ab 9:10)
    • Thema: „Erhältliche Daten“ wie bringt man diese in die Unternehmen und wer kümmert sich dort? (ab 16:08)
    • Unternehmen müssen die Verweigerungshaltung gegenüber Amazon und anderen Plattformen ablegen (ab 24:50)
    • Zusammenfassung (ab 27:59)

  • Amazon Dorf Talk – Rückblick auf Q2 und Q3 2019 – Hat Amazon die Bremse angezogen?

    Amazon Dorf Talk – Rückblick auf Q2 und Q3 2019 – Hat Amazon die Bremse angezogen?

    Eine Weile ist es her, dass wir den letzen Amazon Dorf Talk aufgenommen haben. Christian Otto Kelm und ich geben daher hier einen kurzen Rückblick auf die letzten sechs Monate in 2019. Was hat sich bei Amazon verändert und warum wurden die Bremsen hinsichtlich Veränderung des Unternehmens, zumindest nach Außen hin, angezogen?

    • Kurzes Intro und Rückblick auf die letzten sechs Monate
    • Amazon hat die Veränderungsgeschwindigkeit heruntergefahren, mögliche Ursachen (ab 3:06)
    • Ist, anhand von Datensätzen, ein Abnehmen in der Gesamt-Wachstumsgeschwindigkeit und im Werbevolumen, das über die Platform ausgegeben wird, erkennbar? (ab 8:24)
    • Aktueller Stand Logistik (ab 13:25)
    • Waren Amazons Experimente im Food-Bereich der Antrieb, Logistik selbst kontrollieren zu müssen?  (ab 19:13)
    • Zusammenfassung (21:53)