Monat: Juni 2021

  • Amazon Dorf Talk – Wiesemann 1893 Handwerkzeug digitalisiert

    Amazon Dorf Talk – Wiesemann 1893 Handwerkzeug digitalisiert

    Heute schauen wir uns das Unternehmen Wiesemann 1893 einmal genauer an. Gründer und Geschäftsführer von Wiesemann 1893, Manuel Siskowski, zeigt uns wie er mit seinem Team „alte Handwerkzeugskunst“ neu aufgelegt und komplett digitalisiert hat. Christian Kelm und ich hatten so viele Fragen, dass wir noch einen weiteren Podcast hierzu aufnehmen werden.

    • Intro und Vorstellung Manuel Siskowski, Gründer und Geschäftsführer von Wiesemann 1893
    • Test Christian Kelm: Wieviele Handwerkzeugmarken sind bekannt? (ab 2:48)
    • Positionierung, Portfolio, Aufstellung und Vertrieb Wiesemann 1893 (ab 4:34)
    • Zukunftspläne Wiesemann 1893 (ab 20:56)
    • Was sagen Mitbewerber? (ab 25:27)
    • Vor- und Nachteile des rein digitalen Models und Kundenansprache (ab 30:17)
    • Amazon Content und Onlineshop Content sind nahezu gleich. Welche Entscheidungen sind wann und warum zum Thema Amazon getroffen worden? (ab 39:05)
    • Abschluss und Ausblick auf die Fortsetzung dieses Gesprächs in einer weiteren Amazon Dorf Talk Folge (ab 44:07)

  • Markteinstieg im Onlinehandel in Asien – wie könnte das aussehen?

    Markteinstieg im Onlinehandel in Asien – wie könnte das aussehen?

    Im heutigen Gespräch werfen wir einen Blick auf den asiatischen Onlinehandel. Wie schaffe ich es aus Europa heraus in diesem Markt Fuß zu fassen und warum ist dieser Schritt auch insbesondere für Luxusmarken seit Covid-19 eine Chance? Wo gibt es Unterschiede zu Amazon und wie steht es um die Kostenstruktur? Gibt es eventuelle Stolpersteine? Als China und Luxury Brand Expert gibt uns Marcel Roessner, ehemals Alibaba Tmall, heute bei Zalando, spannende Insights, die er durch langjährige Erfahrung im Luxusmarkensegment sammeln konnte.

    • Intro und Vorstellung Marcel Roessner, ehemals Alibaba Tmall heute bei Zalando SE
    • Wie sahen die ersten Schritte in Richtung Asien und die Platform Tmall aus? (ab 5:13)
    • Unterschiede Amazon vs. Tmall (ab 7:45)
    • Was sind die ersten operativen Schritte für die tatsächliche Umsetzung? (ab 9:55)
    • Kostenstruktur (ab 15:54)
    • Wo liegen eventuelle Stolpersteine? (ab 18:06)
    • Abschluss (ab 32:21)

  • Weitere Features bei Business Prime!

    Weitere Features bei Business Prime!

    Was beginnt am 21. Juni? Der meteorologische Sommer? Ja, auch. Aber noch interessanter ist – für mich jedenfalls – dieser Stichtag aus Amazon-technischer Sicht. Ab dem 21. Juni beginnen nämlich die Prime-Day-Angebote. Und in diesem Jahr bewirbt Amazon den vergleichsweise neuen Business Prime mit einem Sondermailing! (Es gibt Business Prime bereits seit 2017. Danke Lennart von warenausgang.com)

    Erst im Frühjahr ging ich mal wieder auf die Bedeutung von Business für Amazon ein. Daher überrascht es nicht, dass der Konzern nun das Angebot auf B2B weiter ausdehnen möchte, das im B2C-Bereich aus gelegentlichen Nutzern scharenweise hochprofitable Amazon-Dauerkunden gemacht hat, die glücklich im Lock-in taumeln und so gar keine Preis- oder Produktvergleiche mehr durchführen.

    Womit will Amazon also Geschäftskunden diesen Rundumsorglos-Pakt schmackhaft machen? Ja, ich schreibe „Pakt“, nicht „Paket“, denn die Entscheidung für Prime gleicht einer inoffiziellen Vereinbarung: Du, liebes Amazon, machst mir das Einkaufen einfacher denn je und sorgst dafür, dass ich nie wieder etwas von Lieferkosten höre; ich zahle dir dafür eine Gebühr und tätige dann den Löwenanteil meiner Einkäufe bei dir. Damit sich aber ein Geschäftskunde – zumal ein professioneller Einkäufer, dem es in die Wiege gelegt worden ist, immer mehrere Angebote zu vergleichen – für eine ähnliche Abmachung entscheidet, muss man ihm natürlich etwas Besonderes bieten.

    Was genau bietet Amazon also seinen Business-Kunden im Mailing vom 9. Juni an? Die vier Punkte kann man wie folgt zusammenfassen und interpretieren:

    1. Amazon Guided Buying: Hier können Kunden ihre Richtlinien einstellen, um ihre Teams zu Produkten und Verkäufern zu leiten, die ihrer jeweiligen Einkaufspolitik entsprechen. Wer also genug hat von Mitarbeitern, die nach Lust und Laune – ohne weitere Kriterien – entscheiden, soll hier ein Werkzeug an die Hand bekommen.
    2. Amazon Spend Visibility: Amazon bietet (vermutlich AI-gestützte) Tools an, um Ausgabenmuster zu analysieren, die Kunden bei Budgetentscheidungen und der Erstellung von Richtlinien unterstützen sollen. Eine gut organisierte Einkaufsabteilung hat so etwas womöglich bereits. Andere nicht unbedingt. Könnte also für einige interessant sein. 
    3. Schnelle, KOSTENLOSE Lieferung für Unternehmen: Die Großbuchstaben sind nicht von mir. Amazon weiß eben, was die Kunden wollen – ob B2C oder B2C. 
    4. Exklusive Angebote für Business-Prime-Kunden: Hier erhält man Angebote von „Partnern wie LexOffice und American Express“. Ich glaube, das kann man getrost als „begleitendes Geplänkel“ verbuchen, wie es das bei allen Treueprogrammen gibt. Nice-to-have, selten entscheidend.

    So dekliniert Amazon also seine legendäre convenience im B2B-Bereich. Auf den ersten Blick schlüssig. Auf dem zweiten Blick frage ich mich allerdings, warum Punkt 3 nicht Punkt 1 ist!? In der Kommunikation lernt man ja immer, das Wichtigste zuerst und an prominentester Stelle zu betonen. Und für mich ist das die „KOSTENLOSE Lieferung“. Es wird sehr interessant, ob das wirklich für sämtliche Waren, auch sperrige Produkte, gilt und ob das so stark zieht, wie im B2C-Segment – wo Liefergebühren von 4€,  5€ oder 10€ natürlich eine höhere Barriere darstellen und wo Versandkostenfreiheit erst überhaupt von Amazon durchgesetzt wurde.

  • Amazon Dorf Talk – Brauche ich einen eigenen Onlineshop?

    Amazon Dorf Talk – Brauche ich einen eigenen Onlineshop?

    Auf der Suche nach einer Wasserrohrzange habe ich mich im Onlinesortiment bei Knipex direkt auf deren Webseite einmal genauer umgeschaut – zum Kauf wurde ich letztendlich allerdings auf Amazon fündig. In der heutigen Ausgabe des Amazon Dorf Talks diskutieren Christian Kelm und ich die Option des Herstellers überhaupt gar keinen eigenen Onlineshop zu betreiben, dafür aber Marktplätze zu bestücken.

    • Intro
    • Wie ist Knipex auf Amazon aufgestellt? (ab 2:18)
    • Warum hat Knipex keinen Onlineshop? Unsere Theorien. (ab 4:53)
    • Vendorenkonzept vs. Sellerkonzept nochmals kurz erklärt (ab 12:00)
    • Was brauche ich als Marke um online erfolgreich zu sein? (12:55)
    • Exkurs zu Disney (ab 15:00)
    • Wo setzt Knipex an? (ab 22:45)
    • Abschluss (ab 26:00)