Monat: August 2018

  • „Geständnis eines Amazon-Fanboy“, oder: Es ist noch lange nicht vorbei!

    „Geständnis eines Amazon-Fanboy“, oder: Es ist noch lange nicht vorbei!

    Die Amazon-Aktie erlebt zur Zeit einen spannenden Höhenflug und wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die magische 2.000$-Grenze überschreiten bzw. hat dies bereits getan. Wobei ich auch nicht unbedingt glaube, dass institutionelle Investoren sich durch einzelne, oft medienwirksam aufgebauschte Aktienpreisgrenzen derart beeinflussen lassen. Den Preis könnte man doch durch einen einfachen Aktiensplit wieder auf die Hälfte kriegen…

    Nun ja, aber jetzt zum eigentlichen Thema heute: Die Amazon-Aktie. Wie jeder Überflieger an der Börse kommt auch sie nicht ohne die typischen Bedenkenträger aus. Sogar vormals bullische „Amazon ist eigentlich – egal wie teuer – die einzige sichere Retail-Aktie nach vorne raus“-Investoren kriegen jetzt kalte Füße und wähnen schon die berühmt-berüchtigte Jahr-2000-Silvesterstimmung heraufziehen. Argumentation: Die Bewertung ist zu hoch. Vorher war sie zwar immer viel zu niedrig, jetzt ist Amazon aber auf jeden Fall überbewertet und hat eine Aufholjagd sondergleichen vor sich, um dieser Bewertung gerecht zu werden.

    Da ist bei einer grundsätzlichen Analyse nach den allgemeinhin akzeptierten Regeln der Kunst auch sicherlich nichts dagegen einzuwenden. Allerdings weisen fundamentale Unternehmensdaten schon seit vielen Jahren nur noch eine rudimentäre Verknüpfung mit der Entwicklung von Börsenkursen auf. Warum verkaufe ich also meine Amazon-Aktien auf gar keinen Fall, sondern erwarte sogar weiterhin spannende Preisentwicklungen? Hier folgt die Begründung. Nennt es ruhig „The Confessions of an Amazon Fanboy“ – aber tut es bitte nicht damit ab.

    1. Wie fast immer im Sommer verbringe ich grade meinen Jahresurlaub in den USA. Zahlreiche Trips zu Target, Walmart und Cosco gehören zum Kinder-Entertainment-Programm. Dadurch wird mir immer wieder vor Augen geführt, wie lächerlich der stationäre Retail in Deutschland eigentlich aufgestellt ist. Target und Walmart ermöglichen es ihren Kunden hierzulande, an eine schier unglaubliche Produktvielfalt zu kommen. In USA kann man sich zu vernünftigen Preisen mit wirklich allem eindecken und der Konsument erhält ein One-Stop-Retail-Konzept, das wenig zu wünschen übrig lässt. Zum Beispiel gibt es weiterhin genug Parkplätze und – ja, genau wie man das mal in einer Serie gesehen hat – livrierte Tütenträger, die einem die zuvor bestellte Ware ins Auto bringen (oder aber gleich an die Haustür liefern). Cosco lässt die Metro wie einen Kindergarten aussehen und begeistert nicht nur mit unendlicher Produktauswahl, verschiedenen Gebindegrößen und tollen Eigenmarken, sondern macht auch klar, dass sich die Erträge lediglich aus den Mitgliedsgebühren speisen und ansonsten die Produkte an den Konsumenten ohne Gewinn(marge) weitergegeben werden.
      Warum führe ich diese Beispiele auf? Weil der amerikanische Konsument in einem Schlaraffenland lebt. Hier ist stationärer Einkauf noch ein echtes Erlebnis und verknüpft viele der Vorteile von Online-Shopping (wie etwa 24-Stunden-Öffnungszeiten) mit herkömmlichen Retail-Konzepten. In einem Wort: Es gibt ein Service- und Erlebnisangebot, von dem wir in Europa nur träumen können. Und trotzdem: gegen Amazon keine Chance! Denn der Konsument findet das Angebot von Amazon noch besser. Stationäres Geschäft hat den Kunden einfach nicht überzeugen können. Somit hat Amazon nicht nur nichts zu befürchten, sondern hat in einem der am Härtesten umkämpften Märkten der Welt gezeigt, wem Konsumenten jetzt und in der Zukunft vertrauen.
    2. Wenn der Konsument nun also Amazon bedingungslos vertraut, dann kann Amazon nach Belieben nicht nur weitere internationale Märkte erschließen, sondern auch einfach neue Branchen erobern: Banken, Gesundheitsversorgung, Mobilität etc. steht alles dem Unternehmen mit dem besten Kundenzugang offen. Hier ist die Börsenbewertung als relativer Vergleich des Umsatzwachstums sicherlich noch sehr konservativ, da Amazon in diesen Bereichen jeweils noch einzelne Unternehmen aufbauen könnte, die als Rivalen zu den jeweils führenden Unternehmen in der Branche bewertet werden müsste. Rechne ich die Börsenbewertung des Top-Healthcare-Unternehmen, Top-Mobilitätsanbieter und die des – meinetwegen – Top-Schraubenverkäufers zusammen, dann erscheint Amazon noch sehr adäquat eingepreist. AWS, AMS und andere Programme sind ja nur ein Vorgeschmack auf die vielen Möglichkeiten, die ein treuer Kunde so alles bietet.
    3. Nach eingängiger Auswertung aller Berichte und Aussagen wird Amazon immer noch vornehmlich als B2C-Retail-Firma gesehen, die Produkte verkauft. Und das mag auch sicherlich noch der wichtigste Bereich sein. Aber B2B (Amazon Business) und der gesamte Service-Bereich stehen dem Konzern noch offen. Auch hier wird das Potential noch erheblich unterschätzt.
    4. Umsatz und Rentabilität sind zwar für Amazon wichtig, aber der eigentlich wichtigste Aspekt im Geschäftsmodell von Amazon wird ebenfalls nicht oft genug beachtet: Das Geschäft von Amazon ist hochgradig Cashflow-positiv. Waren und Leistungen werden erst lange nach Erhalt und Weiterverkauf bezahlt und Marketing wie auch Webservices bedingen keine signifikanten Gegenkosten. Das heißt: Amazon hat fast unbegrenztes Kapital für neue Investitionen oder weitere Akquisitionen zur Verfügung. So schön der hohe Börsenkurs für Amazon ist, so unwichtig ist es für die Finanzierung des Unternehmens. Und das ist ein Vorteil, den nur wenig andere Unternehmen für sich beanspruchen können.

    Aus externer Sicht ist Amazon alternativlos!

    Das sind die allein aus der Kraft des Amazon-Modells heraus zu begründenden Argumente, die für ein weitaus höheren Börsenkurs sprechen. Was aber mit den externen Faktoren? Nach wie vor ist viel zu viel Kapital am Markt vorhanden. Das wird durch die großherzigen und krisenverängstigten Notenbanken in den Markt gedrückt – und da ist immer noch kein richtiges Ende in Sicht. Wenn Amazon überbewertet sein soll, dann schaut euch doch erst einmal die Bewertungen von Wohnungen in Hamburg, Berlin, London oder New York an. Dagegen ist Amazon ein extrem passives Investment.

    Als Investor mit Geld kann ich also die anderen „Asset Classes“ eigentlich vergessen und muss mich nach geschickten Aktieninvestments umschauen. Da ist die Verängstigung sicherlich hoch, da durch die Digitalisierung viele tradierten Investments nicht mehr funktionieren. Metro, ein tolles Investment? Das sind sich die Haniels auch nicht mehr so sicher. Und selbst Tengelmann muss spekulativ bei Wish.com einsteigen, um Kapital von „alten“ Geschäftsmodellen wegzuinvestieren.

    Da gebe ich dann doch dem Supergraf in der zweiten Hälfte seines Tweets recht: Wenn nicht bei Amazon, wo bitte dann sonst investieren? Auch die anderen Mitbewerber wie Alibaba oder JD sind zwar gute Investments, aber nicht als direkte Gefahr zu Amazon zu sehen. Diese Unternehmen machen das gleiche wie Amazon in ihren Märkten, aber das bedeutet nicht, dass sie Amazon aus deren etablierten Märkten verdrängen können. Aus externer Sicht ist also sehr viel Geld vorhanden aber es gibt leider nur sehr, sehr wenige wirklich gute Investments. Somit ist Amazon auch bei Investoren als fast alternativlos anzusehen.

    Ich wäre aber nicht Digitalkaufmann.de, wenn ich meine in diesem Fall extrem positive Sicht nicht auch „hedgen“ würde. Das Geschäftsmodell von Amazon ist extrem stark und rechtfertigt meiner Meinung nach aus interner sowie externer Sicht eine weitere gute Entwicklung. Allerdings kann sich das Blatt auch wenden, da Amazon mittlerweile eine Marktgröße erreicht hat, die den Konzern klar mit dem Zustand der allgemeinen Wirtschaft verknüpft. Eine Krise in einem oder mehreren wichtigen Märkten würde den Kurs runtergehen lassen. Ebenfalls kommen nicht nur durch Trump und Professoren wie Scott Galloway Aufrufe zur Regulierung und Zerschlagung der großen neuen Tech-Konzerne. Auch hier könnte Amazon durch Eingriffe in die freie Marktwirtschaft erheblich an Wert verlieren. Halte ich das für realistisch? In diesen Tagen ist sogar das Undenkbare schneller Realität, als man umdenken kann. Aber für Amazon als Geschäftsmodell ist es wirklich immer noch Day 1 – und das sieht man dem momentanen Aktienkurs noch nicht an!

  • Amazon Dorf Talk – Was kann Amazon eigentlich nicht?

    Amazon Dorf Talk – Was kann Amazon eigentlich nicht?

    Bisher haben wir in unseren Gesprächen diskutiert was auf Amazon alles möglich ist und was Amazon alles kann und gut umsetzt. ABER sicherlich ist es auch einmal ganz interessant darüber zu diskutieren, was Amazon nicht kann. Christian Otto Kelm und ich tun uns ein bisschen schwer, aber wir finden doch spannende Beispiele, teils aus dem eigenen Leben, in denen der Online-Retail-Riese noch ausbaufähig ist.

    Hier die Aufteilung des Gesprächs:

    • Intro
    • Thema B2B (ab 1:22)
    • Wo hakt es bei den Dienstleistungen? (ab 3:30)
    •  Filtermechanismen hinsichtlich Dynamik und Agilität sind auf Amazon nicht vorhanden (ab 4:59)
    • Die Thematik rund um Produktneuheiten (ab 15:05)
    • Der Fall der Giftbereiche – Christian hatte einen Schädlingsbefall in seinem Garten und brauchte Abhilfe (ab 28:18)
    • Der Fall der Materialliste zur Einschulung – wie läuft das auf Amazon bisher? (ab 32:40)
    • Abschluss (ab 41:15)

  • Böses Erwachen im Matratzenlager

    Böses Erwachen im Matratzenlager

    Wie regelmäßige Leser wissen, rauben Matratzen mir seit längerem den Schlaf. War es für mich doch von Anfang an unverständlich, wie sich Start-Ups wie Casper, Emma, Bruno und wie sie alle heißen mittels eines einzelnen, äußerst sperrigen Produkts mit sagenhaft niedriger Wiederkaufsfrequenz dauerhaft am Markt zu behaupten gedachten. Ich habe versucht, das Thema von allen Seiten zu beleuchten und mich an Fachleute gewandt wie Boris Thomas von Lattoflex, um auf Nummer sicher zu gehen, dass ich nichts übersehen hatte. Aber das Ergebnis war und blieb: Das konnte einfach nicht funktionieren, weil es gegen sämtliche E-Commerce-Regeln geht, Kunden teuer zu akquirieren, um ihnen nur einmal etwas zu verkaufen.

    Und trotzdem floss den Matratzen-Me-Toos mit den lässigen Vornamen das Investoren-Geld in immer größeren Mengen zu: Man konnte der Blase beim Entstehen förmlich zugucken. Es war gewissermaßen wie in einem Alptraum, in dem man mitten in einer fröhlich-lachenden Gesellschaft schreit, so laut man kann, um vor einer drohenden Gefahr zu warnen – und keiner hört hin.

    Jetzt wachen aber alle nach einer hitzigen Nacht im kühlen Morgenlicht auf. Die britische Eve bleibt weit unter den eigenen Umsatzzielen für 2018 stecken und zieht sich aus einigen europäischen Märkten – vor allem Deutschland – zurück. Das Berliner Start-Up muun ist nun insolvent. So komme ich aus einem Zustand zu mir, in dem ich mich teilweise fragte, ob doch nicht ich von Sinnen sei und die anderen irgendwie eine Einsicht hätten, die mir verwahrt blieb. Matratzen-Start-Ups und Investoren werden hingegen aus einem schönen Traum geweckt, in dem sie glaubten, die Regeln der Schwerkraft überwunden zu haben.

    Beim bösen Erwachen müssen aber alle jetzt das einsehen, was mir und einigen anderen E-Commerce-Experten, auf die der Matratzen-Markt-Schlaftrunk nicht so recht einwirken wollte, schon immer auffiel.

    1. Nur weil ein Markt riesengroß ist, heißt es nicht unbedingt, dass da immer etwas zu holen ist. Ja, alle müssen schlafen. Alle müssen aber auch essen – und guckt euch mal die Margen im Lebensmittelhandel an! Weder Lebensmittelproduzenten noch Supermärkte verdienen besonders üppig: Nur über die Größe geht‘s. In der Gastronomie stehen Wirte meistens vor der Entscheidung, entweder das Personal oder das Finanzamt zu betrügen. Und bei den Online-Essenslieferdiensten ist die Konkurrenz brutal und die Marge messerfein. Zum Thema Essen übrigens: Alle müssen ebenfalls aufs Klo, aber die städtischen Wasserwerke, die die Sielnutzungsgebühren abkassieren, sind deswegen auch noch lange keine Gewinnmaschinen.
    2. Manche Produkte sind eben schwierig – vor allem in E-Commerce. Wie der Kollege Graf in einem Podcast mit dem Matratzen-Concord-Digitalchef Marcus Diekmann detailliert herausarbeitete, ist es ein Gerücht, dass Matratzen nur ein paar Euros in der Herstellung kosten. Zudem sind sie groß und sperrig, müssen aber gelagert und geliefert werden. Die im Online-Handel üblichen Retouren sind dabei praktisch immer Totalabschreibungen, weil der Verbraucher die Idee einer „gebrauchten Matratze“ im Einzelhandel eklig findet (dafür im Hotel irgendwie nicht). Dann kommt die Qualitätsfrage: Das Casper-Bruno-Eve-Konzept „Eine Matratze für alle!“ lehnen Fachleute allein schon aus dem Grund ab, weil die Gewichtsspanne bei erwachsenen Menschen von 40 Kilo bis 140 Kilo reicht. Der Marketingspruch lässt Erwartungen hochleben, die schlichtweg nicht erfüllt werden können.
    3. Ohne Wiederkäufer gibt es kein profitables Auskommen im E-Commerce. Der Deutsche kauft durchschnittlich alle 10-15 Jahre eine Matratze. Punkt. Auch wenn sie bis dahin total durchgelegen ist und nach Meinung der Schlafforscher schon früher ersetzt werden müsste, wird sie eben in dem Rhythmus gekauft. Ich muss also mit dem ersten Kauf schon eine sehr fette Marge einfahren, um auf meinen Deckungsbeitrag zu kommen. Denn die Akquisitionskosten sind hoch. Die schöne Idee, dass ich alternativ den einmal gewonnenen Kunden mit Bettwäschen und anderen Einrichtungsobjekten profitabel beglücken kann, läuft zudem ins Leere: An den Matratzenkauf denkt der Kunde eben alle zehn Jahre. Dazwischen sieht er schöne Bettwäsche stationär überall liegen oder sucht sie online mit höchster Wahrscheinlichkeit der Gewohnheit nach beim Plattformmarktplatz seines Vertrauens.

    Alle diese elementaren Haken an der Sache wurden nicht nur übersehen von den Scharen an Matratzen-Konzepten, die dem von Casper geschlagenen Pfad folgten, und den Investoren, die ihnen dabei Geld hinterherschmissen – nein, sie wurden noch zugespitzt. Großer Markt? Wird aber für jeden kleiner, wenn alle da gleichzeitig reinwollen. Schwierige Produkte? Werden noch komplizierter, wenn alle mit nahezu identischen Einheitsvarianten den Preis nach unten und die Erwartungen nach oben treiben. Teure Marketingkosten? Werden erst recht exorbitant, wenn alle auf dieselben Keywords bieten. Denn – und das ist auch noch so eine Tatsache, die alle übersahen – der Matratzenmarkt ist längst nicht so „offline“, wie alle das glauben und Gründerszene das schreibt (vermutlich deswegen, weil Innenstadtrandbereiche heutzutage gefühlt zu 90% aus Dänisches-Bettenlager-Matratzen-Concord-Filialen bestehen). Umfragen deuten doch darauf hin, dass schon vier Fünftel aller Matratzenkäufer ihre Customer-Journey online beginnen (siehe noch einmal den Podcast von Alex und Marcus). Wir schreiben eben nicht mehr 2008. Es liegen nicht mehr so weite Felder online brach rum, die man billig mit Google AdWords und Amazon Search Advertising bestellen kann, um danach die ganz große Ernte einzufahren.

    Insofern bleibt festzuhalten, dass das Geschäftsmodell – wie eine der von Casper & Co. vertriebenen Matratzen – im Kern aus Schaum besteht. Das, was wir in den letzten Tagen sehen, ist keine „Konsolidierung“, wie das Deutsche Start-ups nennt: Das ist das Ende.

    Das schöne Geld der dem Hype verfallenen Investoren ist dabei schon ausgegeben worden: Google, Amazon und alle anderen, die an Performance-Marketing verdienen, haben es eingesackt. Und hierbei sprechen wir über Beträge, die einem die Tränen in die Augen treiben könnten, wenn man denkt, was man damit alles Interessantes hätte finanzieren können: DN Capital war an einer 22-Millionen-Pfund-Runde für Eve beteiligt! Aber was soll’s: VCs werden weiterhin ihrem Herdentrieb folgen. Und leider mangelt es vielen institutionellen Investoren und den Fonds, denen sie ihre beträchtlichen Umfänge anvertrauen, an digitalem Knowhow (mehr zu diesem, meinem Lieblingssteckenpferd, hier).

    Die einzigen, die aus der ausgeträumten Mär am Matratzenmarkt jetzt noch Gewinn schlagen können? Naja, wenn ich ein großer Matratzenhersteller wäre, würde ich einfach die Domains aus der Insolvenzmassen für fast nichts kaufen und auf ein eigenes Portal umlenken. Aber zum Glück habe ich nicht so viel mit dem Matratzenmarkt zu tun – und die Dinge rauben mir nun nicht mehr den Schlaf!

  • Amazon Dorf Talk – SmartFriends / Eine neuaufkommende Vendorstrategie

    Amazon Dorf Talk – SmartFriends / Eine neuaufkommende Vendorstrategie

    Abus, Schellenberg, Paulmann & Steinel sind vier Vendoren mit komplementären Produktpaletten und bieten SmartHome gebündelt über Amazon an. Die SmartFriends Box funktioniert als eigene Werbeinstitution, es wurde ein zusätzlicher Werbekanal um SmartHome mit SmartFriends aufgemacht. Die eigentlichen Marken werden so in ihrer Kernkompetenz gestärkt, weisen aber auch eine hohe Kompatibilität mit den anderen Marken nach. In diesem Beitrag aus der Reihe Amazon Dorf Talk, diskutieren wir wie es dazu kam, dass sich diese vier Unternehmen auf diese Strategie eingelassen haben.

    Hier die Aufteilung des Gesprächs:

    • Intro
    • Die Vendorstrategie von Abus, Schellenberg, Paulmann & Steinel  (ab 1:37)
    • Welche Erfahrungen müssen die vier Unternehmen auf Amazon gemacht haben, um sich auf diese Strategie einzulassen? (ab 9:21)
    • B2C vs. B2B Ansätze  (ab 16:58)
    • Was kann aus diesem Ansatz für andere Industrien abgeleitet werden? (ab 23:53)

     

  • E-Learning mit Daniel Jung

    E-Learning mit Daniel Jung

    Welche Rolle spielt YouTube in der Bildungsrevolution und wie zukunftsfähig ist unser Bildungssystem eigentlich? Im Digital Confession Drive Interview von der OMR erzählt der Founder, Daniel Jung, von der Daniel Jung Academy, im Gespräch mit Yara Molthan, Senior Consultant bei Etribes über die Herausforderungen unseres Bildungssystems und über die Vorteile des E-Learning.

    • Vorstellung Daniel Jung und Daniel Jung Academy
    • Welche Vorteile bietet E-Learning (ab 1:40)
    • Wie entstand die Idee der Daniel Jung Academy (ab 2:50)
    • Best Practices aus der Academy (ab 4:18)
    • Vorstellung der Leistungen rund um die Daniel Jung Academy (ab 8:50)
    • Wie zukunftsfähig ist unser Bildungssystem? (ab 11:52)
    • Wie können neue Lernkonzepte in den heutigen Unterricht integriert werden? (ab 15:45)
    • Was ist die Zielgruppe der Daniel Jung Academy? (ab 19:48)
    • Ist YouTube ein Teil der Bildungsrevolution? (ab 22:02)
    • Wie können Trends Bildung verändern? (ab 24:30)
    • Ist es notwendig Bildung zu standardisieren? (ab 26:44)
    • Ausblick in die Zukunft der Bildung (ab 33:23)

  • Butter bei die Fische – Digitale Bierverkostung mit Helge Morgenstern

    Butter bei die Fische – Digitale Bierverkostung mit Helge Morgenstern

    Ein spannender Bereich ist die Verknüpfung der digitalen Welt in den Bereichen „Food“, „Ernährung“ und „Getränke“. Helge Morgenstern, Gründer der Weinsuchmaschine Vinoa.de, hat bereits viel Erfahrung in diesem Bereich. Aktuell ist er bei der Nordmann Unternehmensgruppe tätig, einem Getränkehändler, für den Helge die Bereiche Digital und New Business betreut.  In unserer ersten Ausgabe von „Butter bei die Fische“ hat er mich nicht nur auf eine Bierprobe mit viel Informationen eingeladen, sondern wir diskutieren, wie die Digitalisierung das Thema Handelsketten und Zwischenhändler verändert, wie Kunden Getränke heutzutage einkaufen und wie sich auch der Bereich der Gastronomie verändert. Da wir hier noch ganz am Anfang stehen, gebt uns zu diesem Format gern Feedback und Fragen oder aber auch Vorschläge zu Themen die ihr spannend findet.

    Hier die Aufteilung des Gesprächs:

    • Intro Thema und Vorstellung Helge Morgenstern und Nordmanngruppe
    • Ratsherren und Trends (ab 3:40)
    • Wie kam Helge Morgenstern in den Bereich Digitalisierung und Getränke? (ab 6:20)
    • Die Gründung und der Mehrwert von Vinoa.de, einer Weinsuchmaschine (ab 19:37)
    • Haupt-Learnings aus dem Aufbau von Vinoa.de (ab 31:46)
    • Trends und Schwerpunkte für 2018 (ab 35:57)

  • Amazon Dorf Talk – Grundbegrifflichkeiten für Amazon-Neueinsteiger

    Amazon Dorf Talk – Grundbegrifflichkeiten für Amazon-Neueinsteiger

    Was sind die Grundbegrifflichkeiten, die ich wissen muss, um mir auf Amazon Wissen zum Produktvertrieb anzueignen? In dieser Ausgabe des Amazon Dorf Talks, speziell an Amazon-Einsteiger gerichtet, spulen wir noch einmal ganz zum Anfang zurück. Wir haben viele Fragen zu den Grundsystematiken des Amazon Marktplatzes erhalten und geben hier einen Überblick, um den Start bei Amazon zu erleichtern.

    • Definition von FBA (Fulfillment by Amazon), FBM (Fulfillment by Merchant) und Prime by Merchant (ab 2:34)
    • Definiton und Besonderheiten der Amazon Buy Box (ab 5:56)
    • Unterscheidung von Seller, Vendor und Reseller (ab 10:05)
    • Missverständnisse beim Content: Keywords und A9 Algorithmus (ab 11:55)
    • Mobile Content vs. Desktop Content (ab 17:05)
    • Definition ASIN (Amazon Standart Identification Number) (ab 18:08)
    • Definition Product Detail Page (ab 18:39)
    • Definiton SERP /Search Engine Result Page) (ab 18:47)
    • A+ Content vs. Enhancend Brand Content (ab 19:15)
    • Amazon Retail Analytics (ARA) Premium und Basic (ab 22:06)
    • Der Bereich der Seitenaufrufe und Seitenansichten und Conversion Rate (ab 23:02)
    • Der Bereich Marketing (ab 26:44)
    • Abschluss und Ausblick (34:38)

    Wer noch vertieften Input zum Thema Controlling, Analyse und Reporting sucht, der kann sich unseren Amazon Dorf Talk zu dieser Thematik noch einmal anschauen. Hier geht’s zum Beitrag