Monat: Februar 2014

  • Healthcare Innovation Weekend 2014 – Gestalte die digitale Zukunft im Gesundheitsbereich!

    HCIW14_HH

    „Innovation, education and action” – unter diesem Motto ruft das Healthcare Innovation Weekend alle zum Pitchen auf, die eine vielversprechende Idee in den Bereichen Medizin, Pharma und Gesundheit haben.

    Vom 7. bis 9. März findet in Hamburg erneut das „Healthcare Innovation Weekend“ im Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) statt. Visionäre, Professionals, Entwickler, Studierende und Designer entwickeln mit erfahrenen Coaches zukunftsträchtige Geschäftsmodelle, Websites und App-Prototypen für Medizin, Pharma und Gesundheit. Die besten Ergebnisse werden mit Preisen im Gesamtwert von 10.000,- Euro prämiert.

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  • Digital Commerce Day 2014 – E-Commerce an einem Tag!

     

    Digital Commerce Day

    Vorträge und Workshops für KMUs zu Online-Marketing, Technologie und Best Practices 

    „Soll ich online verkaufen? Wie werbe ich im Internet? Brauche ich eine mobile Website?“ – Antworten auf diese und andere Fragen bekommen kleine und mittelständische Unternehmen beim Digital Commerce Day am 8. April in Hamburg. Im Rahmen von Seminaren und Workshops erfahren die Teilnehmer alles über die neuesten Entwicklungen im E-Commerce und können sich in Sachen Online-Marketing und Technologie weiterbilden.

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  • Interviews: spannende Events in Hamburg

    In den letzten Tagen, hatte ich zweimal das Glück Interviews zu unseren anstehenden Events zu geben. Einerseits dem Digital Commerce Day 2014 und dem Healthcare Innovation Weekend. Grade für Interessierte in Hamburg bieten beide Veranstaltungen interessante Erfahrungen und eine gute Gelegenheit zum Networking- hier die Teaser und Links zu den Interviews:

    HCIW 2014

    „Das Healthcare Innovation Weekend ist ein Startup Weekend mit speziellem Fokus auf Ideen aus dem Pharma-/ Medizin-/ Gesundheitsbereich und findet bereits zum zweiten Mal vom 07. bis zum 09. März statt. Wir haben einen der Initiatoren und eTribes Gründer Nils Seebach ein wenig dazu befragt. Als zusätzliches Highlight verlosen wir für Euch fünf Freitickets für das HCIW! Also dran bleiben :)

    Nils, stell Dich doch bitte einmal kurz vor und erzähle, was du neben Healthcare Innovation Weekends zu organisieren sonst noch so machst.

    Ich bin Mitgründer und Geschäftsführer der eTribes Framework GmbH und dort vor allem für die betriebswirtschaftliche Beratung zu digitalen Geschäftsmodellen verantwortlich. Ich helfe unseren Kunden dabei, die richtige digitale Strategie zu finden und diese dann in Form von Digitalprojekten auch umzusetzen. Daneben arbeiten wir bei eTribes auch noch an eigenen E-Commerce-Geschäftsmodellen wie Localgourmet.“

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    DCD 2014

    Kurzinterview mit Nils Seebach (eTribes) und Dr. Holger Schneider (FH Wedel)- 

    Am 8. April findet der Digital Commerce Day (DCD) in Hamburg statt. Hamburg@work befragte zwei der Veranstalter zu den derzeitigen Vorbereitungen. 

    Hallo Nils! Der Digital Commerce Day (DCD) wird von euch (eTribes), der FH Wedel, Kassenzone.de und dem AGA Unternehmensverband veranstaltet. Was ist das genau und welche Zielgruppe wollt ihr ansprechen?

    Nils Seebach: Der Digital Commerce Day bietet den Teilnehmern eine großartige Möglichkeit, an nur einem Tag ein möglichst breites Wissen rund um die Trends & Entwicklungen im E-Commerce, Technologien, Online-Marketing und Erfolgsfaktoren im E-Commerce zu erhalten. Zudem bekommen die Teilnehmer ein hervorragendes Netzwerk an Experten, welche an dem Konferenztag auch für konkrete Fragenstellungen zur Verfügung stehen.
    Mit dem Veranstaltungsformat wollen wir gezielt Einsteiger im E-Commerce ansprechen. Dabei sehen wir insbesondere kleine und mittlere Unternehmen als Zielgruppe für die Veranstaltung. Gerade KMU’s stecken noch in den „Kinderschuhen“ was das Thema E-Commerce betrifft. Aber auch Fortgeschrittene im E-Commerce werden auf dem Digital Commerce Day auf ihre Kosten kommen und können sich bei Vorträgen & Podiumsdiskussionen neues Wissen aneignen.

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  • Media Markt Saturn: Die Havarie nimmt an Fahrt auf, denn „No Line“-Strategie ist keine Rettungsleine!

    ShipwreckMedia Markt Saturn konzentriert sich auf kanalübergreifende Strategien. Leider ist es dennoch so, dass, wenn keiner der Vertriebskanäle mehr profitabel betrieben werden kann, es eigentlich auch egal ist, ob es Media Markt Saturn gelungen ist, Umsätze von offline zu online zu wechseln. Vor allem, wenn dies ohne weiteren Umsatzwachstum geschieht – das bedeutet, es erfolgt ein bloßes Umwechseln der Umsätze in einen noch unprofitableren Vertriebskanal, der sich alleine auf Preiswettbewerb und biet-gesteuertes Online Marketing bezieht. Bei der diesjährigen Hauptversammlung wurde zwar gezeigt, dass der Online Umsatz gestiegen ist, nur leider wurde dieser „Channel Switch“ sehr teuer erkauft und bringt nicht die notwendige Profitabilität für ein zukunftsträchtiges Geschäft mit sich.

    Doch ist eine mangelnde Profitabilität des Online-Geschäfts in diesen Tagen ungewöhnlich? – Denn seien wir doch mal ehrlich, wer ist denn als Online-Händler wirklich noch profitabel? Was hingegen wirklich erschreckend ist, ist der immer deutlicher werdende Kollaps des offline Geschäfts.

    Als „aktives Portfoliomanagement“ wird der vollständige Rückzug von Media Markt Saturn aus China bezeichnet, eine wirklich nette Umschreibung dafür, dass der größte und am schnellsten wachsende Zukunftsmarkt der Welt für Media Markt Saturn anscheinend ein Problem darstellt. Weiterhin wurden aus dem Portfolio aktiv sieben weitere Media Markt Saturn Märkte geschlossen (14 insgesamt mit China). Ebenfalls wurden in Spanien, der Schweiz, der Türkei und Belgien sämtliche Saturn Märkte beerdigt und als Media Markt gebrandet – hier wird sich also noch schneller von der Zwei-Marken Strategie abgewandt. Schaut man sich den flächenbereinigten Gesamtumsatz an, dann ist hier von Quartal zu Quartal ein Minus zu sehen (Q1/13: 1,4%; Q2/13: 3,0% und Q3/13: 1,9%) Neben dem fundamentalen Wechsel von offline zu online wird klar, dass die Strategie der Untätigkeit der letzten Jahre jetzt ein marodes Kerngeschäft hinterlassen hat, das nur noch aktiv in die Insolvenz geführt werden kann.

    Auch innerhalb der Holding scheint es ernsthafte Bedenken über die Zukunftsfähigkeit von Media Markt Saturn unter der jetzigen Führung zu geben. Es ist schon bedenklich, wenn die Geschäftsführung durch „Entsendung“ eines weiteren Geschäftsführers aus der Holding und den Austausch des CFOs „verstärkt“ wird.

    Ein viel zu spät gemachter Schritt ist jetzt der Griff in die „Innovationstrickkiste“. Hier soll nun eine neue Abteilung auf Holding Ebene Abhilfe schaffen. Dies kann ebenso erfolgreich sein wie zum Beispiel bei Axel Springer, doch nur, wenn das Kerngeschäft noch ausreichend Rendite erwirtschaftet um die Lernkurve der Innovation zu finanzieren. Sicherlich macht es viel Sinn, wenn die „Innovation“ auf Group Ebene angelegt wird, wobei sich die Frage stellt, ob es die Struktur oder die Köpfe waren, die den Niedergang von Media Markt nicht verhindern konnten. Nun wird sich zeigen, ob die gleichen Köpfe, die zuvor bei Media Markt Saturn keinen Erfolg hatten, auf Holding Ebene die wirkliche Innovation nach vorne treiben. Für das Massengeschäft der Metro Group ist es jetzt aber leider bereits etwas spät für diesen Schritt.

    Insgesamt steht Media Markt Saturn also weiterhin vor erheblichen Herausforderungen. Der online Kanal führt weder zu Umsatzwachstum, noch zu Profitabilität und das Kerngeschäft kann sich dem Mahlstrom der Digitalisierung nicht mehr entziehen.

  • Zalando Börsengang: Schrei vor Glück but keep calm and carry on!

    Keep Calm BusinessmanEs wird zur Zeit viel über den Zalando Börsengang spekuliert. Den einen ist das Wachstum um 52% auf 1,76Mrd EUR zu wenig und den anderen fehlt es an Verständnis für die mangelnde Profitabilität des schnell wachsenden Moderiesens. Es scheint jedoch klar, dass die Erwartungen der bestehenden Investoren nur noch durch einen Börsengang erfüllt werden können. Hier werden dann auch immer wieder New York und Frankfurt als mögliche Börsenplätze für eine IPO ins Spiel gebracht. Wobei den deutschen Investoren die mangelnde Profitabilität und den amerikanischen Geldgebern das etwas zu langsame Wachstum und die völlige Unbekanntheit von Zalando in den USA die Stimmung vermiest. Vor allem in Deutschland sind vergleichbare IPOs nicht zu finden und sehr unbedarfte Statements wie in diesem Artikel zeigen, dass deutsche „Experten“ noch nicht das Potential von unprofitablen Firmen verstanden haben. Sowohl Amazon als auch Twitter zeichnen sich ja bekanntlich nicht für ihre Profitabilität aus, haben aber Investoren extrem hohe Gewinne ermöglicht.

    IPOs leben aber immer von den Geschichten, die die Fantasie der Investoren beflügeln. Daher finde ich es erstaunlich, dass die LSE (London Stock Exchange) nicht als klares IPO Ziel benannt wurde. Hier findet sich eine gute Mischung aus anglo-amerikanischen und europäischen Investoren, die Interesse an einer IPO haben könnten. Weiterhin ist ASOS dort bereits gelistet und hat Investoren eine schöne Equity Story durch die Entwicklung des Börsenkurses gezeigt.

    ASOS Share Price

    Dies wäre doch eine schöne Geschichte: Um gegen Amazon und zum Teil eBay zu bestehen, müssen sich größere Player am Markt etablieren. Was ist leichter als der Merger von zwei online Modehäusern, die in unterschiedlichen Märkten stark vertreten sind? Sind diese auch noch an der gleichen Börse gelistet, steht einem Merger der beiden Davids gegen den Goliath Amazon nichts mehr im Wege. Durch diese Geschichte wäre sowohl das Problem des Wachstums als auch das der Profitabilität aus dem Weg geräumt. Sicherlich finden und fanden bereits Gespräche zwischen den beiden Firmen statt, da diese Verknüpfung sicherlich nicht zu übersehen ist und zwischen den Firmen ja bereits im Gesellschafterkreis Verknüpfungen bestehen. Es bleibt abzuwarten, ob nicht sogar eine Übernahme und ein damit verbundener Share Deal die eigenständige IPO von Zalando ersetzen könnte.