Autor: Nils Seebach

  • Investment Memorandum für einen neunen digitalen Private Equity Fund (3 von 4)

    Investment Memorandum für einen neunen digitalen Private Equity Fund (3 von 4)

    Digitale Strategie für neue Private Equity Fonds

    Im meiner Reihe zum Thema Private Equity und Digitalisierung habe ich mich in den ersten beiden Artikeln mit Empfehlungen zur Auswahl und Weiterentwicklung potentieller Investments beschäftigt. Als bestehender Private Equity Fund kann ich mich also daran messen lassen und versuchen, meine bestehende Strategie in Bezug auf die Digitalisierung zu optimieren. Was aber, wenn ich einen Private Equity auf der grünen Wiese starten würde? Wie würde ich so einen ganz neuen Fund mit einer fokussiert digitalen Strategie aufbauen? (mehr …)

  • Brave New World – wie sieht die moderne Arbeitswelt aus?

    Ein bereits bei Enorm veröffentlichter Artikel von Tarek wurde jetzt im Spiegel Online wieder aufgegriffen. Er beschreibt wie About You strukturiert ist und welche Anforderungen an die Mitarbeiter gestellt werden. Sicherlich einige sehr interessante Aspekte die hier genannt werden, aber wie Tarek sagt – die wirklich wichtige Frage ist nicht wie About You organisiert ist, sondern wie man das in der eigenen Organisation umsetzen kann. (mehr …)

  • Wie denkt ein Online Store im Retail Geschäft? oder „Digitalkaufmann Reisebericht“

    Wie denkt ein Online Store im Retail Geschäft? oder „Digitalkaufmann Reisebericht“

    Ich muss offen gestehen – ich bin im Urlaub. Den nutze ich aber dazu viele Artikel zu verfassen und natürlich auch um spannende Entwicklungen an der Westküste der USA nachzuverfolgen. Neben einer sehr schönen Zeit bei und auf einem Vulkan bin ich in Portland ganz nichtsahnend in eine Mall gelaufen die nicht nur extrem voll war, sondern auch so einige Retail Experimente der „neuen“ Firmen beinhaltet hat. Übrigens gibt es in Oregon auch keine „Sales Tax“ und daher ist hier das (stationäre) Einkaufen immer eine gute Idee. Neben Tesla und dem Apple Store konnte ich ausgiebig in einem der wenigen „Amazon Books“ Läden in den USA einkaufen. Hier meine Erfahrungen zum Verhalten und Auftreten von Amazon im stationären Geschäft. (mehr …)

  • Verticals vs. Plattformen – Kann sich Douglas online durchsetzen?

    Als Teil meiner Reihe zu vertikalen Händlern und deren Marktpositionierung, vor allem gegenüber den Plattformmodellen, schauen wir uns heute Douglas im Parfum- und Kosmetik-Segment an.

    Der Händler, der sich selbst damit rühmt, bereits fast 200 Jahre am deutschen Markt zu bestehen, ist auch im E-Commerce sowas wie ein Urgestein. Dennoch ist der Onlineanteil weiterhin deutlich unter 20% des Gesamtumsatzes. Aber schauen wir uns erstmal ein paar Eckpunkte der Parfümerie an:

    • ca 2,7 Mrd EUR Umsatz
    • knapp 2 000 Filialen in 19 Europäischen Ländern
    • 35 000 Artikel
    • 20 000 Mitarbeiter

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  • Die 3 Säulen der Digitalisierung für Private Equity Unternehmen (2 von 4)

    Die 3 Säulen der Digitalisierung für Private Equity Unternehmen (2 von 4)

    Digitalisierung für Private Equity UnternehmenNachdem im letzten Artikel dieser Serie beschrieben wurde, vor welchen Herausforderungen Private Equity Unternehmen in Bezug auf die Digitalisierung stehen, möchte ich hier zeigen, wie eine sinnvolle Digital Due Diligence (DDD) aussehen könnte. Ebenfalls ergibt sich dann aus der Due Diligence gleich ein genauer Plan für das weitere Vorgehen nach der Akquisition eines Unternehmens. Neben der normalen Optimierung des Unternehmens sehe ich die folgenden 3 Schritte bei der Digitalisierung. Ebenfalls gebe ich für jeden der drei Schritte ein konkretes Beispiel, wie eine Due Diligence mit Handlungsempfehlungen aussehen könnte.

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  • Amazon/Rossmann: wer profitiert mehr davon?

    Amazon/Rossmann: wer profitiert mehr davon?

    Über die Digitalkaufmann Whatsapp Gruppe bekomme ich, neben spannenden Diskussionen, auch immer wieder Gedankenanstöße für neue Artikel. Daher ein Danke an Digitalkaufmann-Whatsapp-Mitglied 0160 886XXXX und die Fragestellung „Amazon/Rossmann: wer profitiert mehr davon“? Das ist eine sehr interessante Frage, da der deutsche Einzelhandel ja grade mehr von sich reden macht, wenn es darum geht seine Parkplatzflächen optimal zu monetarisieren. Steigbügelhalter für Amazons Logistik zu sein wird aber hoffentlich nicht das Endziel dieser Initiative sein.

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  • Was kann man vom Fashion E-Commerce lernen? B2C = B2B

    Was kann man vom Fashion E-Commerce lernen? B2C = B2B

    Wo kann die deutsche Industrie Erfahrungen für die Digitalisierung finden? Es vergeht kaum ein Tag an dem die etablierten deutschen Industrieunternehmen nicht negativ auffallen. Die Autokonzerne zerlegen sich grade durch Skandale und Ignoranz selber, während Siemens aller Sanktionen zum trotz dort Turbinen aufstellt wo es nicht sein müsste. Dabei sind gute Vorschläge und relevante Fallbeispiele nur ein paar clicks entfernt.

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  • Verticals vs. Plattformen – wie geht es den deutschen Kategorieleadern? Windeln.de in der Krise?

    Verticals vs. Plattformen – wie geht es den deutschen Kategorieleadern? Windeln.de in der Krise?

    Schon seit einiger Zeit wird im deutschen E-Commerce das Ende der vertikalen Geschäftsmodelle gepredigt. Stimmt das denn und wenn ja, was genau steckt dahinter? Um diese Entwicklung besser einzuordnen und zu beurteilen, werde ich in den nächsten Beiträgen einige der bekannten Unternehmen genauer in Augenschein nehmen. Kandidat eins ist für mich Windeln.de Schon seit der IPO bin ich kein großer Fan des Geschäftsmodells von Windel.de (paradoxer Weise allerdings durch meine Kinder dort Großkunde im Windelsegment).

    Wie geht es windeln.de und wohin geht die Reise?

    Schauen wir uns als die wichtigsten Aspekte an: 1. Finanzdaten, 2. Web-Analyse und 3. Gesamteinschätzung zur Marktposition. (mehr …)

  • Private Equity ist tot – lange lebe Private Equity! (1 von 4)

    Private Equity ist tot – lange lebe Private Equity! (1 von 4)

    Private Equity FondsWieso hört man eigentlich von den Heuschrecken der frühen 00’er Jahre jetzt so wenig? Für Private Equity Unternehmen müssten die Zeiten eigentlich glänzend laufen – die Limited Partner haben mehr Geld zu vergeben als jemals zuvor – sichere Anlageklassen laufen nicht mehr und dazu gibt es Geld auch noch fast ohne Zinsen. Ein nicht zu verachtender Hebel für die auf Finanz-Ingenieure angewiesenen Private Equity Fonds (PE Fonds). Allerdings führen diese unvorstellbar großen Mengen an Geld dazu, dass Kaufpreise erheblich ansteigen und Portfolio-Firmen dadurch in nicht seltenen Fällen unattraktiv werden. Das können wir aber in der Marktdynamik schon fast vernachlässigen: vielmehr beobachte ich nämlich, dass die Private Equity Firmen zurzeit ausgiebig mit ihrem Portfolio beschäftigt sind und dort erhebliche Probleme haben. Typische Private Equity Funds waren immer darauf ausgerichtet, die bestehenden Assets zu optimieren und innerhalb ähnlicher Parameter weiter zu entwickeln.

    Fehlendes Verständnis für die Herausforderungen der Digitalisierung

    Die Entscheider in üblichen Strukturen sind dabei ein bunter Mix aus Industriefachleuten und vor allem IVY League ausgebildeten Finanz- und Unternehmensberatern. Diese Investment Manager haben vor allem ein Problem – ihnen fehlt völlig das Verständnis für die Digitalisierung und die damit verbundenen Herausforderungen. Es reicht eben nicht mehr, das Unternehmen im bestehenden Markt zu optimieren. Oftmals haben sich die Vorzeichen völlig geändert, die Märkte gewandelt und das Optimieren in einer sterbenden Industrie bringt dann auch nichts mehr. Dazu kommt, dass die etablierten Portfoliounternehmen immer öfter rechts und links von digitalen Schnellbooten überholt werden, und dabei eigentlich nur noch überfordert zusehen können. (mehr …)

  • Controlling im digitalen Zeitalter

    Controlling im digitalen Zeitalter

    Im spannenden Podcast-Gespräch zwischen Alexander Graf und Florian Heinemann auf Kassenzone.de wird ein interessanter Punkt genannt: Florian geht darauf ein, dass bei digitalen Firmen eine neue Art des „Controlling“ für Konzerne notwendig ist. Hier führt er das Beispiel AboutYou an und macht deutlich, dass Konzerne für digitale „Start-Ups“ bzw. für digitale Geschäftsmodelle eine neue Art des Controllings entwerfen müssen. Hier stellt sich die Frage, wie dieses neue „Controlling“ denn aussehen sollte und was mit der alten Art des Controllings jetzt falsch läuft. (mehr …)