Monat: Juni 2014

  • Wie messe ich Erfolg im eCommerce?

    Young business man looking at sketches of graphs and symbolsEine der Nebenwirkungen des immer ausgeprägteren Heinemann Kegels in der digitalen Wirtschaft ist der zunehmende Fokus auf Daten getriebene, analytische Methoden um in jedem Segment des Kegels erfolgreich zu sein. In dieser Woche habe ich mir einige E-Mail Marketing Tools genau angeschaut und durch meine Arbeit mit Facelift, Netshops oder auch Launchwerk bin ich vertraut mit Facebook Marketing, SEO/SEM, Shop Technologien und technischen Eigenschaften von Eigenentwicklungen. In jedem dieser Bereiche muss man mittlerweile 100% Experte sein, um auch nur mit dem Markt mit zu halten. Die Zeiten des informierten Generalisten sind auf jeden Fall vorbei. Wie steuert man aber denn nun eCommerce Modelle? Geschäftsführer und Controller können sich sehr leicht im Kennzahlendschungel des eCommerce verlaufen und sich zu sehr auf einen Kanal fokussieren. Vielleicht ist ihr Geschäftsmodell zur Zeit abhängig vom E-Mail Marketing und sie kennen viele Kennzahlen dort , doch eigentlich müssten sie gerade dann von diesem Marketing Kanal zu Facebook wechseln. Wie also behalte ich den Überblick? (mehr …)

  • K5 Cruise im Norden

    Im März diesen Jahres haben Jochen Krisch und Alexander Graf mit der ersten K5 Cruise ein neues Veranstaltungsformat ausprobiert. Sie wollten ein Umfeld schaffen, in dem wirklich tiefgehende Gespräche und Diskussionen über die Herausforderungen im E-Commerce möglich war. Auf klassischen Konferenzen sind solche Gespräche nur abseits der Panel möglich und oft entstehen sie zufällig an der Hotelbar. Aufgrund der extrem positiven Erfahrungen der K5 Cruise im März und Voranmeldungen von sehr spannenden Händlern & Herstellern haben Sie sich entschieden die nächste Cruise schon in diesem Jahr zu veranstalten. Nachdem der Fokus im März auf eher strategischen Fragen lag “Überleben in der Amazon Economy“, wollen Sie sich vom 17. bis 19. November an Bord der Colorline darüber austauschen wie man die vielversprechenden Strategien und Modelle sinnvoll umsetzen kann. Das Spektrum dazu erstreckt sich von der Frage, ob Collins auf der grünen Wiese der richtige Weg war, oder ob die Beteiligung an innovativen Geschäftsmodellen überhaupt positive Abstrahleffekte auf Konzerne hat.  Eingeladen sind wie im Frühjahr wieder Hersteller, Händler und Verleger. Auf der Webseite zur K5 Cruise haben ich einige Teilnehmerstimmen gesammelt und das Programm der Erstausgabe ist ebenfalls noch online. Interessenten für das Event können sich bei Jochen und Alexander Graf unter der Mailadresse ahoi@k5cruise.de melden. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Kreuzfahrer begrenzt. Nur so ist ein offener und vertrauensvoller Austausch möglich. Tarek (Projekt Collins) will diesmal auf jeden Fall dabei sein und über seine Erfahrungen mit Collins berichten. 

    Wir freuen uns über Anmeldungen! Digitalkaufmann.de wird wieder mit dabei sein!

    Erschienen bei Kassenzone.de

  • Gründer in Hamburg! Lokalpatriot!

    Als Nachtrag zu dem Equity Story Beitrag von heute morgen muss ich einfach die besten Textstellen aus einem ZEIT Artikel über die Hamburger (Start-Up) Grown-Up Unternehmenslandschaft zitieren. Da spricht mir aber ein Autor aus dem Herzen 🙂 (mehr …)

  • Equity Story Telling – Deutsche Gründer erzählen keine Geschichten…

    Equity Story Telling – Deutsche Gründer erzählen keine Geschichten…

    Man leaning booksIn der letzten Woche war ich zweimal in Berlin und es ist schon spannend tiefer in die Berliner Start-up / digital Szene einzutauchen. Egal was man über die Qualität der Berliner Start-Up Geschäftsmodelle denkt – die Stadt lebt und atmet Start-Up Luft. In Hamburg wird mehr verbissen im Hinterkämmerchen geschraubt bis dann die Geld verdienden Start-Ups sich vorsichtig an die Öffentlichkeit pirschen. Protonet oder Jimdo wären sicherlich in Berlin bereits an Tag 1 mit dem Plan zum globalen Player an den Markt gegangen. In Hamburg gab es erst einmal eine lange Zeit des Tüfftelns bevor es raus in die Welt ging. Das war auch das Thema der heutigen Veranstaltung: „Equity Story Telling“ im Rahmen

    einer Buchvorstellung. Hier die Zusammenfassung aus der KPMG Einladung:

    „Eine gute Equity Story macht ein Unternehmen greifbar. Sie regt die Fantasie an. Und am Ende steigert sie auch immer den Wert.“ Nicht nur für Start-ups sind diese Punkte essenziell für die Weiterentwicklung des Unternehmens. Für jedes Unternehmen ist es entscheidend, sich mit der „eigenen“ Botschaft am Markt zu positionieren, um individuelle Ziele zu erreichen. Dr. Veit Etzold und Thomas Ramge werden in dem Vortrag ihre Ansätze, Erkenntnisse und Erfahrungen vorstellen.

    Um die Thesen nicht ungeklärt im Raum stehen zu lassen, diskutieren anschließend Experten die folgende Frage: „Story = $tory? Der Wert der (wahren) Geschichte“. Neben den beiden Referenten werden Karime Mimoun (Corporate Finance Partners), Thomas Andrae (3M New Ventures) und Heiko Rauch (Mitgründer von Zanox) ihre Sichtweise darstellen. Die Moderation übernimmt Florian Frei (KPMG).“ (mehr …)

  • Exitcon Berlin – Falscher Name aber richtiges, wichtiges Thema!

    Frankfurt BörseDer Besuch  bei der Exitcon war wieder einmal ein spannendes Erlebnis. Viele bekannte Gesichter aus der Unternehmer Szene und eine Vielzahl von mal bekannten, mal unbekannten Dienstleistern, die Ihre Angebote unter die Leute bringen wollen. Somit erst einmal nichts Besonderes – was besonders war ist natürlich die Nähe zur hohen Politik in Berlin. Die Eröffnungsrede von unserem Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel war eine wirkliche Überraschung. Nicht nur war die Rede fachlich gut ausgearbeitet, sie hat auch ein echtes Interesse des Ministers an der jungen Start-Up Branche anklingen lassen. Es ist auf jeden Fall erfreulich, dass das Thema eine ganz neue Relevanz hat. Vor allem seine fachliche Auseinandersetzung mit Themen wie der Reduzierung/Aufhebung von Verlustvorträgen bei Gesellschafterwechsel (ein Thema das mir sehr am Herzen liegt) zeigt, dass die Gesetzgebung langsam aber sicher auch für Start-Ups und Finanzinvestoren verbessert werden soll. Hierzu hat sicherlich auch der Bundesverband Deutsche Startups ein ganzes Stück beigetragen.

    Jetzt aber zur thematischen Ausgestaltung. Zu der Konferenz und den Workshops wurden zahlreiche relevante Speaker eingeladen. Gleich am Anfang wurde aber auch klar, dass der Name „Exitcon“ falsch gewählt wurde. Aus Sicht eines Unternehmers ist die IPO lediglich ein Weg um frisches Kapital zu erhalten und es Investoren aus früheren Runden einfacher zu machen den gewünschten ROI zu realisieren. Ein Unternehmer/Gründer der im Zuge einer IPO abspringt, würde wohl den dadurch resultierende Kurseinbruch die Zeit am Strand mit den Erlösen aus dem Börsengang ganz schön verderben. Das schöne an einer IPO ist sicherlich die neue Kapitalspritze und die damit verbundenen Wachstumsmöglichkeiten, bei denen dann das Management Team aus dem Vollen schöpfen kann. Exitcon ist somit nur der richtige Begriff für Kapitalgeber, aber nicht für die Gründer bzw. das Management Team.

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  • Münster(-land) ist immer einen Besuch wert! Der stationäre Einzelhandel lebt!

    Altstadt Münster

    Von Hamburg ins Münsterland  bzw. nach Münster zu kommen erfordert immer etwas Durchhaltevermögen, aber das ist es immer Wert. Entweder für spannende Gespräche beim Shopware Community Day oder aber für die am 5.6.2014 zum ersten Mal organisierte „New Deal – Change for Retail“ Konferenz.  Gleich am Anfang war es auffällig, wie viele Hamburger unter den Besuchern und vor allem unter den Rednern waren. Vielleicht können wir ja einen Hansestadt Ableger planen, damit wir beim nächsten Mal nicht alle wieder durch die Deutsche Bahn „getrollt“ werden.

    Die Konferenz mit der Zielgruppe des stationären (Einzel-)Handels fing mit spannenden Inspirationen durch die Hamburger „Zeitgeistexpertin“ (den Titel will ich auch gerne mal haben) Kirstine Fratz an – eine extrem unterhaltsame Präsentation mit spannenden Denkanstößen, allerdings von der Thematik her doch noch sehr weit von den aktuellen Problemen des Einzelhandels entfernt. Handfeste Tipps gab es im weiteren Verlauf aber noch genug – dazu dann später mehr. Ein ganz besonderes Highlight, das in die Einleitung gehört, war der Vortrag von Prof. Dr. Jens Weidner (Überraschung – ebenfalls aus Hamburg!) – hier wurde Unternehmensführung, Personalführung und „politisches“ Agieren im Konzernumfeld mal wirklich drastisch neu dargestellt. Im weiten Meer der „feel-good Coaches“, „work-life-balance Lover“ und „Namenstanzern“ ist es bei Nahe schon Tiefenentspannung, wenn man jemandem zuhört, der zu 80% ein netter, sozialer und toller Kollege und Boss ist, aber zu 20% den „Arschlochfaktor“ klar beleuchtet und in den Vordergrund stellt. Den Publikumspreis hat er mit seinem sehr unterhaltsamen Vortrag auf jeden Fall gewonnen.

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