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Strategie Archive

Montag

19

März 2018

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Wie sieht die Beratung der Zukunft aus?

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Fotolia 79564675 M 1024x610 - Wie sieht die Beratung der Zukunft aus?

In der letzten Zeit machen wir uns bei der Wald und Wiese Holding viele Gedanken zu diesem Thema. Daher fand ich das Gespräch zwischen Tarek und Roland Berger in der Wirtschaftswoche vor ein paar Wochen äußerst interessant. Als der Redakteur der altehrenwürdigen Beraterlegende die Frage stellte, was er anders machen würde, wenn er heute gründen würde, antwortete er, er würde „eine Mischung aus Beratung und Beteiligungsgesellschaft wählen, um zum Beispiel Start-ups oder Restrukturierungen zu finanzieren.“ Darauf Tarek: „So macht das auch die Beratungsfirma eTribes, bei der ich Gesellschafter bin.“ Und darauf Berger: „Da bin ich ja erleichtert. Offenbar habe ich trotz meines fortgeschrittenen Alters noch das richtige Gespür für die Zeit.“

Freitag

9

Februar 2018

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Raus aus der Talfahrt – Befindet sich Movinga wieder auf Erfolgskurs?

Written by , Posted in Analyse, Entrepreneur, Kaufmann, Strategie

Trotz seiner jungen Unternehmensgeschichte hat Movinga seit der Firmengründung im Jahr 2015 schon die ein oder andere Schlagzeile geschrieben: Von Ermittlungen wegen Urkundenfälschung, über eine umfangreiche Entlassungswelle, das überraschende Ausscheiden der Gründer, bis zum Absprung von Investoren ist alles dabei. Damit bringt Movinga alle Zutaten für einen erfolgreichen E-Commerce Krimi mit. Das Geschäftsmodell von Movinga ist auf den ersten Blick aus Kundenperspektive erst einmal nicht ganz eindeutig: Umzugsportal, Online-Umzugsunternehmen oder Full-Service Anbieter für Umzugsdienstleistungen? Movinga bietet seinen Kunden die Möglichkeit online in wenigen Schritten einen Umzug zum Festpreis abzuschließen. Die weitere Organisation übernimmt das Unternehmen und platziert den Auftrag entweder bei einem Umzugsanbieter aus dem Partnernetzwerk oder wickelt den Umzug mit den eigenen Ressourcen ab. Im Rahmen der Kooperation mit Partner-Unternehmen greift Movinga auch auf die Überkapazitäten anderer Umzugsunternehmen zurück, wodurch Kunden nach eigener Aussage besonders lukrative Preise angeboten werden können. Zudem vermittelt Movinga auch umzugsbezogene Zusatzleistungen wie Außenlifte, die Einrichtung einer Halteverbotszone oder eines Nachsendeauftrags sowie Geschäftsabschlüsse rund ums neue Heim wie Vermittlung von Strom- oder DSL-Anbietern, die typischerweise mit einem Umzug einhergehen. Es liegt nahe, dass Movinga neben den Erlösen aus den selbst durchgeführten Umzügen Vermittlungsprovisionen von den Partnern sowie den Drittanbietern von Dienstleistungen erhält. “Ziel ist es, […]

Dienstag

5

Dezember 2017

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Marek Janetzke von Flightright im Interview zum Geschäftsmodell und spannenden Entwicklung im Markt

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Ich hatte das Vergnügen mit Marek vor einiger Zeit in Berlin zu sprechen. Er gibt spannende Einblicke in sein Unternehmen und löst die Frage auf, ob Flightright viele Forderungen von Air Berlin abschreiben muss. Über seine private Planung sagt er im Interview noch nichts aber auch hier gibt es spannende Nachrichten. Marek ist ein großartiger Unternehmer den ich schon lange kenne und ich bin gespannt, was er nach seiner Zeit im Sonnenschein so alles machen wird.

Samstag

14

Oktober 2017

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Wer hat den Lattenrost erfunden und was genau denken sich Matratzen Start-ups?

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Der Lattenrost Beim Digital Confession Drive hat sich eines der spannendsten Gespräche mit einem Produkt beschäftigt das die meisten Deutschen ehr als langweilig sehen und im besten Fall als Zusatzprodukt beim Matratzenkauf bedenken – dem Lattenrost. Das muss aber nicht sein und ich konnte von Boris Thomas (Geschäftsführer und Gesellschafter von Lattoflex) viele spannende Informationen zum Home & Living Bereich bekommen. Die Details findet ihr im Video und Podcast! Matratzen Start-Ups – EVA, BRUNO, CASPER, DIETER UND KLAUS Sicherlich eine der lustigeren Teile des Interviews ist unsere völlige Verblüffung bei der Entwicklung des Matratzenmarktes. Wir können nicht erkennen, warum Kapitalgeber bereits sind immer neue Start-ups mit identischen Produkten zu finanzieren. Nur noch einmal zur Erinnerung – der Durschnittsdeutsche kauft ca. alle 7 Jahre eine Matratze. Daher hier ein Aufruf an alle die sich in der Branche noch besser auskennen – wer versteht den Sinn hinter den ganzen Start-Ups in dem Sektor? Ich freue mich auf vielen spannende Insights die sich uns jedenfalls nicht erschlossen haben. Ebenfalls möchte ich auf den Digital Interior Day 2017 hinweisen. Hier ein Artikel mit einer guten Zusammenfassung der Konferenz!

Mittwoch

4

Oktober 2017

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Fashion als Lehrstück für Amazon-Strategie Brands zu erschaffen

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Wie kann man eigentlich das Amazon-Schreckgespenst für alle „traditionellen“ Hersteller und Marken in einem Satz zusammenfassen? Hier ein Vorschlag: Amazon baut eigene Marken auf und der Konsument folgt! Das ist die Erkenntnis die es bereits gibt und die sich auch immer stärker durchsetzt. Es funktioniert auch bei Marken bzw. Brands diese rein online ohne stationäre Durchsetzung hoch erfolgreich in den Markt zu bringen. Unternehmen wie Zalando und AboutYou zeigen das ebenfalls erfolgreich aber grade im Fashionbereich ist Amazon auf globaler Ebene ein gutes Beispiel. Daher ist es hoch interessant zu beobachten, wie sich die Marke „FIND“ von Amazon weiter entwickeln wird.

Montag

25

September 2017

5

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Fake News = Fake Geschäftsmodelle oder “Warum Spiegel.de mehr Geld braucht!”

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Nichts hat mich im letzten Jahr so schockiert wie die ständigen Angriffe auf die (Qualitäts-) Presse durch Politiker und die Öffentlichkeit (Lügenpresse, Fake News). Als Kontrollinstanz innerhalb einer Demokratie sind die Medien immer unwichtiger geworden, da die Angegriffenen jeden Vorwurf nur noch abblocken und mit einem ungerechtfertigten Gegenangriff diskreditieren. Eine unabhängige und finanzstarke Presse mit Möglichkeiten, sich Gehör zu verschaffen, ist somit heute so wichtig wie (fast) noch nie. Hier entstehen zwar, wie das Interview mit Philipp Westermeyer von den Online Marketing Rockstars gezeigt hat, viele spannende Geschäftsmodelle aber mitten in diese Gedanken hinein hat der Spiegel in seiner Rubrik „Backstage“ einen Artikel zu seiner Finanzierung veröffentlicht und die Inhalte dort finde ich doch sehr beängstigend.

Donnerstag

17

August 2017

1

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Verticals vs. Plattformen – Kann sich Douglas online durchsetzen?

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Als Teil meiner Reihe zu vertikalen Händlern und deren Marktpositionierung, vor allem gegenüber den Plattformmodellen, schauen wir uns heute Douglas im Parfum- und Kosmetik-Segment an. Der Händler, der sich selbst damit rühmt, bereits fast 200 Jahre am deutschen Markt zu bestehen, ist auch im E-Commerce sowas wie ein Urgestein. Dennoch ist der Onlineanteil weiterhin deutlich unter 20% des Gesamtumsatzes. Aber schauen wir uns erstmal ein paar Eckpunkte der Parfümerie an: ca 2,7 Mrd EUR Umsatz knapp 2 000 Filialen in 19 Europäischen Ländern 35 000 Artikel 20 000 Mitarbeiter

Dienstag

30

Mai 2017

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Von Karren und Klamotten: Der perfekte Sturm

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In den letzten Monaten häufen sich die Beispiele, wie verschiedene B2B-Branchen durch die Digitalisierung durcheinandergewirbelt werden. Vor allem in der Autoindustrie wird langsam klar, dass die neuen Mitbewerber, von denen alle hierzulande noch in der Zukunftsform sprachen, längst schon da sind: Sie heißen Amazon und Tesla. Und weiterhin ist der gesamte B2B-Sektor in Aufruhr, da der lange angekündigte (und daher von vielen verneinte oder verdrängte) Markteinstieg von Amazon Business nun doch tatsächlich erfolgt ist: Seit Januar 2017 ist Amazon damit in Deutschland präsent. In unserer Studie zu dem Thema Amazon und B2B – Knut Means Business – zeigen wir viele Aspekte dieser Entwicklung auf; mit Knut im Stau gehen wir speziell auf die Situation in Automotive Sektor ein. Amazon steht hier kurz davor die Wertschöpfungskette im B2B Umfeld erheblich zu verkürzen (wie ihr auch auf warenausgang.com nachlesen könnt).

Montag

21

September 2015

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Customer Life Time Formula – Mathematische Rechtfertigung für das Prinzip Hoffnung

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Viele E-Commerce Unternehmen richten ihre zentrale Firmenstrategie an der Customer Lifetime Value Formel (CLV) aus. Bill Gurley hat hierzu einen exzellenten Artikel auf Forbes veröffentlich. Er nennt 10 Gründe, warum die strategische Ausrichtung basierend auf dieser Formel extrem gefährlich ist und wie viele Probleme im E-Commerce Umfeld durch die überzogene Anwendung dieser Berechnung erklärbar sind. Wenn ich gefragt werde, warum Firmen im E-Commerce Umfeld so massiv viel Geld „verbrennen“ dürfen und trotzdem immer wieder neues Geld einsammeln, dann kann man in 99% der Fälle sagen, dass diese Formel dafür verantwortlich ist. Bill Gurley beschreibt es so: