DIGITAL ENTREPRENEUR HAMBURG

Verlage Archive

Montag

25

September 2017

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Fake News = Fake Geschäftsmodelle oder „Warum Spiegel.de mehr Geld braucht!“

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Nichts hat mich im letzten Jahr so schockiert wie die ständigen Angriffe auf die (Qualitäts-) Presse durch Politiker und die Öffentlichkeit (Lügenpresse, Fake News). Als Kontrollinstanz innerhalb einer Demokratie sind die Medien immer unwichtiger geworden, da die Angegriffenen jeden Vorwurf nur noch abblocken und mit einem ungerechtfertigten Gegenangriff diskreditieren. Eine unabhängige und finanzstarke Presse mit Möglichkeiten, sich Gehör zu verschaffen, ist somit heute so wichtig wie (fast) noch nie. Hier entstehen zwar, wie das Interview mit Philipp Westermeyer von den Online Marketing Rockstars gezeigt hat, viele spannende Geschäftsmodelle aber mitten in diese Gedanken hinein hat der Spiegel in seiner Rubrik „Backstage“ einen Artikel zu seiner Finanzierung veröffentlicht und die Inhalte dort finde ich doch sehr beängstigend.

Donnerstag

21

September 2017

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„Sex-Talk in der Elphi?“ oder Philipp Westermeyer im Gespräch zur Zukunft der Fachverlage!

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Bei der Demexco in Köln versammeln sich alle Akteure der weitreichenden „Digital“-Branche und somit war es für uns eine gute Gelegenheit mit dem „Digital Confession Drive“ spannende Personen bei einer Fahrt durch Köln ein Loch in den Bauch zu fragen. Den Anfang mache ich mit Philipp Westermeyer der durch Events wie die OMR in Hamburg der Branche eine wichtige Platform zum Austausch bietet. Neben einigen Leuchtturm Events in der deutschen Online Szene baut Philipp zusammen mit seinem Team auch eine Medienmarke 2.0 auf. Sicherlich sehr spannenden für die vielen hanseatischen Unternehmen aus der Verlagsbranche 1.0. Wie genau kommt denn das OMR Team auf neue Eventformate und Monetarisierungsmodelle? Hört mal rein:

Dienstag

12

August 2014

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Heuschrecken schreien vor Glück – digitale Umsätze hauchen alten Medienunternehmen neues Leben ein!

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Wenn man durch die Sender der ProSiebenSat.1 Media AG („ProSiebenSat.1“) abends entspannt auf der Couch rumklickt und bei den Werbepausen nicht aufs stille Örtchen rennt, so fällt auf, dass die meisten Werbeblöcke von neuen „digitalen“ Unternehmen aus dem Internetumfeld geprägt werden. ProSiebenSat.1 hat mit Zalando Umsatzbeteiligungsmodelle im großen Stil in Deutschland eingeführt und über Tochterunternehmen Media-for-Equity Deals salonfähig gemacht.

Donnerstag

8

August 2013

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Digitaler Umbau oder Insolvenz

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In letzter Zeit sind die Verschiebungen durch den Ausbau von digitalen Vertriebskanälen bzw. Geschäftsmodellen wieder stark in der Publikumspresse präsent geworden. Firmen wie Praktiker und Max Bahr folgen den vielen Firmenpleiten, während andere etablierte Unternehmen radikal die Digitalisierung nach vorne bringen.  Springer verabschiedet sich aus dem Print Geschäft und verkauft unter anderem die Grundmauern auf dem der Konzern erbaut wurde. Während große Handelskonzerne immer mehr auf Digitalisierung setzen und hier auch gleichzeitig die Konzernnachfolge regeln. Hier macht es Sinn die Zahlen genau unter die Lupe zu nehmen. Zwei besonders prominente Beispiele sind die kürzlich veröffentlichen Ergebnisse der ProSiebenSat1 Gruppe und die von Axel Springer.  Beide Unternehmen sind konsequent in die Digitalisierung eingestiegen und ernten jetzt die ersten erfreulichen Ergebnisse. Die digitale Sparte von ProSiebenSat1 hat nicht nur Zugewinne bei den Umsätzen gezeigt, sondern hier auch ein EBITDA Zuwachs erzielt – wobei zu beachten ist, dass die Marge insgesamt gefallen ist  – sollte dieser Trend sich weiter fortsetzen, wäre auch hier ein Problem zu sehen. Insgesamt ist die Sparte aber gesund und erzielt Gewinne für das Unternehmen. Allerdings ist auch zu beachten, dass digitale Geschäftsmodelle auch die klassischen TV Medien positiv beeinflussen, da hier verstärkt auf TV Werbung gesetzt wird. Axel […]

Montag

29

Juli 2013

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Digitalisierung der Verlagsbranche

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Langsam haben auch die großen deutschen Unternehmen verstanden, dass die Digitalisierung nicht mehr nur ein Trend ist, sondern hier tektonische Verschiebungen in der globalen Wirtschaft passieren. Es geht hier nicht mehr um das „nice to have“ Investment in Start-Ups um die Innovation nach außen zu verlagern, sondern um das Überleben von etablierten Firmen deren Geschäftsmodell durch die Digitalisierung zerstört wird. Vor Kurzem hat die OTTO Group sich entschieden, nicht mehr zu kleckern, sondern mit einem Investment von EUR 250m auch zu klotzen – Details hierzu könnt ihr bei Kassenzone nachlesen. Jetzt hat allerdings auch Springer mit einem Paukenschlag die Umwälzungen im Verlagsumfeld für alle hörbar gemacht. Die Lösung von den „old economy“ Printverlagen wird dazu genutzt um die Digitalisierung des Konzerns noch konsequenter voran zu treiben. Die Verlagsindustrie wird Ihre Ausrichtung nachhaltig verändern und das Verhalten von Springer war eine logische Konsequenz basierend auf dem digital gesteuerten Verhalten von Konsumenten und auch in Konsequenz von Werbeausgaben. Die bisher beste und am weitesten entwickelte Analyse zu diesem Thema habe ich hierzu bei „Indiskretion Ehrensache“ von Thomas Knüwer gefunden. Viel Spaß beim Lesen! Übrigens: am interessantesten sind neben dem lesenswerten Artikel auch die Kommentare von einzelnen Lesern.