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Quartalszahlen Archive

Sonntag

2

November 2014

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Urbanara Quartalszahlen – Was passiert da nur?

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Urbanara hat Quartalszahlen veröffentlicht und die Analyse dazu kommt gleich. Zu erst aber eine Frage – was ist mit dem Aktienkurs in den letzten Tagen passiert und wieso schreibt niemand darüber? Ist Urbanara bereits pleite oder werden dort Aktien von Insidern verkauft die ASAP raus wollen? Gab es Probleme auf technischer Ebene bei Bergfürst? Hier ein Screenshot der Aktienpreis Entwicklung.

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Samstag

25

Oktober 2014

2

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Amazon – kaufen oder verkaufen?

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Die irrationalen Entscheidungen der Finanzmärkte haben manchmal Vorteile. Der Aktienpreis von Amazon ist im Verlauf des Tages (24/10/2014) teilweise um 10% eingebrochen. Hätte es Sinn gemacht das Portfolio aufzufüllen , wenn man an einem langfristigen Investment Interesse hätte? Schaut man sich den Verlauf des Aktienpreises an, dann muss das nicht unbedingt sein. Die Aktie ist zwar vom hohen Niveau runtergekommen aber auf 10 Jahressicht gesehen kauft man immer noch so ziemlich an der Bewertungsspitze. (mehr …)

Dienstag

21

Oktober 2014

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Media Saturn – doch alles gut?

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GeldverschwendungWieder einmal Quartalszahlen von der Metro Gruppe und meinem beliebtesten Insolvenzkandidaten Media-Saturn.

Media-Saturn 

„Media-Saturn erzielte im Geschäftsjahr 2013/14 einen Umsatz von 21,0 Mrd. €(2012/13: 21,1 Mrd. €). Im 4. Quartal 2013/14 erreichte Media-Saturn eine deutliche Trendverbesserung beim flächenbereinigten Umsatzwachstum auf 1,8%. Der Umsatz von Media-Saturn stieg sowohl in Deutschland als auch im internationalen Geschäft deutlich. Neben einer erfolgreichen Entwicklung im stationären Geschäft hat auch der gestiegene Mehrkanal-Umsatz des Unternehmens dazu beigetragen. Auch durch erfolgreiche Marketingkampagnen gelang es, im Heimatmarkt Deutschland einen flächenbereinigten Umsatzzuwachs von 1,4% zu erzielen. In Westeuropa entwickelte sich der Umsatz ebenfalls positiv. In Osteuropa erzielte die Vertriebslinie in Landeswährung in fast allen Ländern zweistellige Wachstumsraten. Den höchsten Umsatzzuwachs erreichten dabei Ungarn und Russland.“ 

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Mittwoch

28

Mai 2014

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Zooplus – Papiertiger oder 800-pound Gorilla?

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Frustrated Monkey In Business SuitWie bereits von Jochen beschrieben, hat Zooplus vor kurzem die aktuellen Quartalszahlen veröffentlicht. Für den weiteren positiven Verlauf der Aktienentwicklung steht jetzt die Frage im Raum, ob die ersten Vorsteuergewinne der Beginn einer profitablen Entwicklung sind oder ob es nur ein kurzer, vom Management durch reduzierte Marketingausgaben gesteuerter, Ausflug in die Profitabilität ist, um den Aktienkurs weiter zu beflügeln oder andere unternehmerische Ziele zu erreichen. Ist Zooplus also ein Papiertiger, der bald zusammenfallen wird oder der 800-pound Gorilla der im durchaus attraktiven Tierbedarf-Markt eine dominante Position eingenommen hat?

Die Aktie von Zooplus befindet sich zur Zeit in der Nähe der 60-€-Grenze und hat nach einer negativen Entwicklung im Jahr 2012 in 2013/14 eine sehr gute Performance gezeigt. Der momentane Stand der Aktie zeigt erhebliche Investitionsbereitschaft und eine ungebrochene Erwartung des Marktes in zukünftige Gewinne bzw. Kurszuwächse. (mehr …)

Donnerstag

8

Mai 2014

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XING – Wachstum im Tausch für Profitabilität?

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Auch Xing kann sich leider nicht von der immer schneller drehenden Preisspirale im digitalen Geschäft entkuppeln. Topline Wachstum wird durch Fernsehwerbung zu kosten der EBITDA Marge erkauft. Die aktuellen Quartalszahlen zeigen in allen Geschäftsbereichen (Mitgliederzahlungen, Recruitment und Events) soliden Umsatzwachstum, allerdings sinkt die Profitabilität deutlich. Der um Akquisitionskosten bereinigte EBITDA fällt von Q1/2013 €5,3m auf Q1/2014 €4,5m bei einem wesentlich höheren Quartalsumsatz von €22,8m (Q1/2013: €19,6). Somit ergibt sich eine EBITDA Marge die von einem sehr guten 2013 Wert von 27,0% auf jetzt 19,7% gefallen ist.  Den verstärkten Fokus auf Marketing zeigen auch die Ausgaben bei diesem Kostenpunkt. Marketingausgaben steigen von Q1/2013 €1,2m auf Q1/2014 €3,8m und belasten das operative Ergebnis erheblich.  Es bleibt abzuwarten, ob die neu gewonnen Umsätze erhalten bleiben, wenn keine Neukunden mehr durch teure Marketingausgaben gewonnen werden können.

Xing vs. Linkedin

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Dienstag

18

Februar 2014

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Media Markt Saturn: Die Havarie nimmt an Fahrt auf, denn „No Line“-Strategie ist keine Rettungsleine!

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ShipwreckMedia Markt Saturn konzentriert sich auf kanalübergreifende Strategien. Leider ist es dennoch so, dass, wenn keiner der Vertriebskanäle mehr profitabel betrieben werden kann, es eigentlich auch egal ist, ob es Media Markt Saturn gelungen ist, Umsätze von offline zu online zu wechseln. Vor allem, wenn dies ohne weiteren Umsatzwachstum geschieht – das bedeutet, es erfolgt ein bloßes Umwechseln der Umsätze in einen noch unprofitableren Vertriebskanal, der sich alleine auf Preiswettbewerb und biet-gesteuertes Online Marketing bezieht. Bei der diesjährigen Hauptversammlung wurde zwar gezeigt, dass der Online Umsatz gestiegen ist, nur leider wurde dieser „Channel Switch“ sehr teuer erkauft und bringt nicht die notwendige Profitabilität für ein zukunftsträchtiges Geschäft mit sich.

Doch ist eine mangelnde Profitabilität des Online-Geschäfts in diesen Tagen ungewöhnlich? – Denn seien wir doch mal ehrlich, wer ist denn als Online-Händler wirklich noch profitabel? Was hingegen wirklich erschreckend ist, ist der immer deutlicher werdende Kollaps des offline Geschäfts.

Als „aktives Portfoliomanagement“ wird der vollständige Rückzug von Media Markt Saturn aus China bezeichnet, eine wirklich nette Umschreibung dafür, dass der größte und am schnellsten wachsende Zukunftsmarkt der Welt für Media Markt Saturn anscheinend ein Problem darstellt. Weiterhin wurden aus dem Portfolio aktiv sieben weitere Media Markt Saturn Märkte geschlossen (14 insgesamt mit China). Ebenfalls wurden in Spanien, der Schweiz, der Türkei und Belgien sämtliche Saturn Märkte beerdigt und als Media Markt gebrandet – hier wird sich also noch schneller von der Zwei-Marken Strategie abgewandt. Schaut man sich den flächenbereinigten Gesamtumsatz an, dann ist hier von Quartal zu Quartal ein Minus zu sehen (Q1/13: 1,4%; Q2/13: 3,0% und Q3/13: 1,9%) Neben dem fundamentalen Wechsel von offline zu online wird klar, dass die Strategie der Untätigkeit der letzten Jahre jetzt ein marodes Kerngeschäft hinterlassen hat, das nur noch aktiv in die Insolvenz geführt werden kann.

Auch innerhalb der Holding scheint es ernsthafte Bedenken über die Zukunftsfähigkeit von Media Markt Saturn unter der jetzigen Führung zu geben. Es ist schon bedenklich, wenn die Geschäftsführung durch „Entsendung“ eines weiteren Geschäftsführers aus der Holding und den Austausch des CFOs „verstärkt“ wird.

Ein viel zu spät gemachter Schritt ist jetzt der Griff in die „Innovationstrickkiste“. Hier soll nun eine neue Abteilung auf Holding Ebene Abhilfe schaffen. Dies kann ebenso erfolgreich sein wie zum Beispiel bei Axel Springer, doch nur, wenn das Kerngeschäft noch ausreichend Rendite erwirtschaftet um die Lernkurve der Innovation zu finanzieren. Sicherlich macht es viel Sinn, wenn die „Innovation“ auf Group Ebene angelegt wird, wobei sich die Frage stellt, ob es die Struktur oder die Köpfe waren, die den Niedergang von Media Markt nicht verhindern konnten. Nun wird sich zeigen, ob die gleichen Köpfe, die zuvor bei Media Markt Saturn keinen Erfolg hatten, auf Holding Ebene die wirkliche Innovation nach vorne treiben. Für das Massengeschäft der Metro Group ist es jetzt aber leider bereits etwas spät für diesen Schritt.

Insgesamt steht Media Markt Saturn also weiterhin vor erheblichen Herausforderungen. Der online Kanal führt weder zu Umsatzwachstum, noch zu Profitabilität und das Kerngeschäft kann sich dem Mahlstrom der Digitalisierung nicht mehr entziehen.

Mittwoch

23

Oktober 2013

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Media-Saturn steigert Online Umsatz um 70% (und erreicht noch nicht einmal Gesamtumsatz Vorjahresniveau)

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Spannend ist es, wie in den Medien bestimmte Zahlen aufgenommen werden. Vor einigen Tagen hat die Metro Gruppe die Quartalszahlen veröffentlicht. In vielen Techblogs wurde daraufhin geschrieben, dass Online Umsätze erheblich gestiegen seien – was an sich keine schlechte Sache ist. Allerdings fällt beim Weiterlesen der Pressemitteilung auf, dass die gesamten Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum flächenbereinigt um 1,8% gefallen sind – im Rumpfgeschäftsjahr 2013 sogar um 2,0%. Hier wird also gezeigt, dass selbst mit 70% Steigerung der (kleinen) Online Umsätze noch nicht einmal das Umsatzvolumen des Vorjahres gehalten werden kann. Der Umsatzeinbruch der stationären Läden muss also erheblich sein. Media-Saturn steckt also in einer massiven Krise und wird das auch nicht durch Meldungen über Umsatzwachstum der Online Sparte verheimlichen können.

Weiterhin würde mich die Deckungsbeitragsberechnung für das 70%  Umsatzwachstum interessieren. Wurden hier einmalige Umsätze sehr teuer eingekauft oder wurde mittlerweile eine Multi-Channel Strategie entwickelt, die diesen Namen auch verdient? Gefühlt wurde in letzter Zeit eher mit der Ausverkaufsaktion und den damit verbundenen Filialschließungen in der öffentlichen Wahrnehmung gepunktet. Hier muss ich allerdings Jochen (LINK) zustimmen, dass es nicht besonders klug ist in der Welt der Praktiker-/Thalia-/Douglas-/Görtz-Geschäftseinstellungen bzw. Einschränkungen damit Werbung zu machen, dass man die Fialen schließt und einfach mal für ein paar Tage den Geschäftsbetrieb einstellt. Sehr interessant ist es übrigens hier zu erfahren, dass der Online Shop ebenfalls vom Netz genommen wurde. Eine Trennung der Offline und Online Kanäle scheint einfach nicht machbar zu sein.

Zu guter Letzt die Meldung und anschauliche Grafik, dass Media Saturn zusammen mit Redcoon den Online Markt durch massive Umsatzsteigerung verändert. Doch auch hier sehe ich keine Parallelen zu Zalando, sondern eher eine noch größere Geldverbrennungsmaschine. Selbst wenn Media Saturn sich massive Umsätze einkauft, kann es niemals die gleiche Kapitalverzinsung (oder zumindest Kapitalverzinsungsversprechen) wie Zalando eingehen. Daher ist die Strategie nur endlich, denn Profitabilität kann nicht unbegrenzt lange durch den Zuschuss von frischem Kapital ignoriert werden. Anleger und Kapitalgeber werden ein weniger langen Atmen bei der Finanzierung einer defizitären Wachstumsstrategie haben, als bei neuen Online Geschäftsmodellen, die noch nicht an der Börse sind. Weiterhin sieht die Grafik der „Umsatzentwicklung ausgewiesene Elektronikversender 2004-2012“ zwar nach einem riesigen Sprung für Media Saturn/Redcoon aus,  aber bitte nicht vergessen, dass es eine negative Linie mit der gleichen Entwicklung gibt – wo sonst kommen die -2% im Gesamtumsatz her? Media Saturn tritt im besten Fall auf der Stelle, und das Gesamtgeschäft bleibt rückläufig. Wie fast immer bei der Metro/Media Saturn im Onlinebereich – too little –too late!