DIGITAL ENTREPRENEUR HAMBURG

Mittwoch

4

Oktober 2017

0

COMMENTS

Fashion als Lehrstück für Amazon-Strategie Brands zu erschaffen

Written by , Posted in Amazon, Analyse, Strategie

Wie kann man eigentlich das Amazon-Schreckgespenst für alle „traditionellen“ Hersteller und Marken in einem Satz zusammenfassen? Hier ein Vorschlag: Amazon baut eigene Marken auf und der Konsument folgt! Das ist die Erkenntnis die es bereits gibt und die sich auch immer stärker durchsetzt. Es funktioniert auch bei Marken bzw. Brands diese rein online ohne stationäre Durchsetzung hoch erfolgreich in den Markt zu bringen. Unternehmen wie Zalando und AboutYou zeigen das ebenfalls erfolgreich aber grade im Fashionbereich ist Amazon auf globaler Ebene ein gutes Beispiel. Daher ist es hoch interessant zu beobachten, wie sich die Marke „FIND“ von Amazon weiter entwickeln wird.

Wirklich gefährlich wird es für alle anderen Markteilnehmer, da Kunden lernen, dass die „alten“ Marken auch keine Differenzierung bieten und dass die neue Innovation im Markenbereich auf und von den großen Plattformen stattfindet. Ist dieses Verhalten erst einmal im Kopf der Konsumenten fest angekommen, dann gibt es kein Zurück mehr und jede Marke muss sich eigentlich fragen, welches Alleinstellungsmerkmal sie in einer digitalen Welt noch hat. Wenn ein Alleinstellungsmerkmal vorliegt, dann muss sich die Marke fragen, ob sie überhaupt noch einen Kundenzugang und vor allem Kundeninteraktion hat, die dieses Merkmal noch transportiert.

Hierzu habe ich einen spannenden Podcast mit Stefan Luther aufgenommen. Er vertritt die Meinung, dass Brands durchaus einen Sinn haben und sich nur neu entwickeln müssen. Konsumenten werden immer auf der Suche nach Selbstbestätigung durch Marken sein und diesen Punkt diskutieren wir beim Digital Confession Drive in Köln:

yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7 - Fashion als Lehrstück für Amazon-Strategie Brands zu erschaffen

 

yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7 - Fashion als Lehrstück für Amazon-Strategie Brands zu erschaffen

Wie immer finde ich auch hier den Vergleich zum B2B bzw. Amazon Business Fall interessant. Hersteller die auf Amazon Business aktiv sind, sollten sich auch im B2B Bereich völlig bewusst sein, dass der Weg vom Händler zum Hersteller durch das Verhalten im B2C Bereich bereits vorgezeichnet ist. Es bleibt abzuwarten wie schnell Amazon die notwendigen Teams aufbauen kann. Die gängigen Argumente wie „Service, Komplexität und Kundenverständnis“ sind aber allenfalls Aspekte die eine Verzögerung erklären und bieten keine generelle Sicherheit vor dem Verhalten von Amazon.

Lege für meine WhatsApp Rufnummer +49 157 92376859 einen Kontakt an. Sende an diesen Kontakt eine Nachricht per WhatsApp!

Über den Autor


Nils Seebach

Nils Seebach ist Autor und überzeugter Blogger bei Digitalkaufmann.de. Er hat sich auf die betriebswirtschaftliche Analyse und Einschätzung von digitalen Geschäftsmodellen spezialisiert. Mehr Informationen über Ihn finden Sie hier.

Weitere Informationen auch unter Xing und LinkedIN.



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.