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Montag

23

Juni 2014

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Equity Story Telling – Deutsche Gründer erzählen keine Geschichten…

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Man leaning booksIn der letzten Woche war ich zweimal in Berlin und es ist schon spannend tiefer in die Berliner Start-up / digital Szene einzutauchen. Egal was man über die Qualität der Berliner Start-Up Geschäftsmodelle denkt – die Stadt lebt und atmet Start-Up Luft. In Hamburg wird mehr verbissen im Hinterkämmerchen geschraubt bis dann die Geld verdienden Start-Ups sich vorsichtig an die Öffentlichkeit pirschen. Protonet oder Jimdo wären sicherlich in Berlin bereits an Tag 1 mit dem Plan zum globalen Player an den Markt gegangen. In Hamburg gab es erst einmal eine lange Zeit des Tüfftelns bevor es raus in die Welt ging. Das war auch das Thema der heutigen Veranstaltung: „Equity Story Telling“ im Rahmen

einer Buchvorstellung. Hier die Zusammenfassung aus der KPMG Einladung:

„Eine gute Equity Story macht ein Unternehmen greifbar. Sie regt die Fantasie an. Und am Ende steigert sie auch immer den Wert.“ Nicht nur für Start-ups sind diese Punkte essenziell für die Weiterentwicklung des Unternehmens. Für jedes Unternehmen ist es entscheidend, sich mit der „eigenen“ Botschaft am Markt zu positionieren, um individuelle Ziele zu erreichen. Dr. Veit Etzold und Thomas Ramge werden in dem Vortrag ihre Ansätze, Erkenntnisse und Erfahrungen vorstellen.

Um die Thesen nicht ungeklärt im Raum stehen zu lassen, diskutieren anschließend Experten die folgende Frage: „Story = $tory? Der Wert der (wahren) Geschichte“. Neben den beiden Referenten werden Karime Mimoun (Corporate Finance Partners), Thomas Andrae (3M New Ventures) und Heiko Rauch (Mitgründer von Zanox) ihre Sichtweise darstellen. Die Moderation übernimmt Florian Frei (KPMG).“

Über die Qualität, An- und vor allem Einsichten der Autoren mag man seine eigene Meinung haben.  Die eine Aussage des Abends war aber klar: Gründer habt eine gute Geschichte, seid ehrlich und geht in jede Pitch mit einer „breiten Brust“. Deutsche Gründer haben weltweit meistens die besten Techniker im Team und somit oft auch weitaus bessere technische Voraussetzungen als alle anderen globalen Gründerteams. Shopware, Intershop, Demandware, Linkedin … … … schaut euch mal die Länder der Gründerteams an – Deutsche waren in jedem dieser Unternehmen federführend! Marketing und Geschichten erzählt haben aber andere. Wenn deutsche Gründer halb so gut Geschichten und Träume erzählen können wie Ihre Technologie in Realität ist, würden mehr Start-ups aus Berlin, Hamburg, Frankfurt oder München die Welt verändern als aus dem Sillicon Valley!

Über den Autor


Nils Seebach

Nils Seebach ist Autor und überzeugter Blogger bei Digitalkaufmann.de. Er hat sich auf die betriebswirtschaftliche Analyse und Einschätzung von digitalen Geschäftsmodellen spezialisiert. Mehr Informationen über Ihn finden Sie hier.

Weitere Informationen auch unter Xing und LinkedIN.



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